Corona: Erstkommunion und Firmung ausgesetzt, Regelungen für alle Sakramente

18. März 2020; ksd

Köln. Das Erzbistum Köln hat – zunächst bis zum 1. Mai – alle Erstkommunion- und Firmfeiern ausgesetzt. Auch für die Spendung der anderen Sakramente gibt es derzeit eindeutige Regelungen. So finden auch keine Taufen und Trauungen statt. Die Krankensalbung für Schwer- und Schwerstkranke wird weiterhin gespendet.

Besonders betroffen von den Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie sind Trauernde. So werden derzeit keine Exequien, das heißt Heilige Messen im Rahmen der Begräbnisfeierlichkeiten, gefeiert. Diese sollen nachgeholt werden, sobald dies möglich ist. Priester werden allerdings aufgefordert, zeitnah zum Todesfall eine Messe für den Verstorbenen zu lesen, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die Stadt Köln hat darüber hinaus verfügt, dass an Begräbnissen nur noch Angehörige ersten Grades teilnehmen können, also Ehe- und Lebenspartner, Kinder und Eltern des Verstorbenen, wobei auf Trauerfeiern in den Friedhofskapellen oder privaten Trauerhallen verzichtet werden muss. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 10. April.

Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Entwicklungen auch auf den Internetseiten des Erzbistums Köln und der Stadt Köln.

 

Im Interview mit DOMRADIO.DE spricht Dr. Peter Bromkamp, Diözesanreferent für Altenheimseelsorge im Erzbistum Köln, über die Herausforderungen für die Seelsorge und Betreuung der Menschen in Senioren- und Pflege-Einrichtungen. Dabei geht er auch auf das Thema Krankensalbung ein.

 

In einem weiteren Interview mit DOMRADIO.DE spricht Eva-Maria Will, Referentin für Trauerpastoral im Erzbistum Köln, darüber, wie Trauernde, aber auch Tröstende damit umgehen können, dass in der Corona-Krise keine Trauerfeiern und Bestattungen in größerem Kreis stattfinden können.

 

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