Corona: Weltweiter Gebetstag aller Religionen am 14. Mai – Papst Franziskus ruft zur Teilnahme auf

12. Mai 2020; ksd

 

Köln (pek/ksd). Zu einem weltweiten Gebetstag der Religionen angesichts der Corona-Pandemie lädt am Donnerstag, 14. Mai, das „Hohe Komitee der menschlichen Brüderlichkeit“ ein, dem auch der Präsident des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Kardinal Miguel Ayuso Guixot, angehört. Der Aufruf richtet sich nicht nur an alle Menschen, die an Gott glauben, sondern an alle Menschen überhaupt. Auch Papst Franziskus ruft zur Teilnahme auf.

In der Erklärung des Komitees heißt es: „Zurzeit wird unsere Welt wegen der weiten Verbreitung des Coronavirus COVID-19 mit einer großen Gefahr konfrontiert, die das Leben von Millionen von Menschen global bedroht.“ Die Medizin sei hochrelevant, auch die wissenschaftliche Forschung sei bei der Bekämpfung der Epidemie von zentraler Bedeutung. „Gleichzeitig darf man in dieser ernsten Krise nicht vergessen, sich an Gott den Schöpfer zu wenden“, so das Komitee. Die Gläubigen aller Religionen und Konfessionen seien aufgerufen, sich an diesem Tag „mit Gebet, Fasten und guten Taten Gott zuzuwenden und ihn um seine Hilfe anzurufen“.

Papst Franziskus hatte am 3. Mai dazu aufgerufen, an diesem Weltgebetstag teilzunehmen: „Denkt daran: am 14. Mai, alle Gläubigen gemeinsam, Gläubige verschiedener Traditionen: Beten, fasten und Werke der Nächstenliebe verrichten.“

Das in Abu Dhabi, in den Vereinigten Arabischne Emiraten, ansässige Komitee hat sich die Umsetzung der „Erklärung über die universale Brüderlichkeit aller Menschen“ zum Ziel gesetzt, die von Papst Franziskus und dem Großimam der Al-Azhar Universität, Ahmad Al-Tayyib, im Februar 2019 unterzeichnet worden war.

  

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