Neujahrsgruß 2022 von Kölns Stadtdechant Robert Kleine: Das Leben gemeinsam gestalten

19. Dezember 2021; ksd

Foto: © Beastrice Tomasetti / DOMRADIO.DE

Köln. Mit Erwartungen, Wünschen und Hoffnung, vielleicht auch mit Befürchtungen gehen die Menschen in das neue Jahr 2022. Im Neujahrsgruß auf Radio Köln wünscht Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine allen Gottes reichen Segen. Nur in Gemeinschaft, in Verantwortung und Solidarität – auch mit den Menschen, die wir gar nicht persönlich kennen – können wir die Herausforderungen des neuen Jahres annehmen und das Leben gemeinsam gestalten.

 

Auch via Radio NRW hat Stadtdechant Robert Kleine allen Menschen ein gesegnetes, frohes neues Jahr gewünscht – und erklärt, warum die Kirche den Weltfriedenstag feiert.

 

Radio Köln hat den Kölner Stadtdechanten außerdem zu seinen Wünschen für das neue Jahr befragt. Mit auf seiner Liste stehen Solidarität und Respekt füreinander in der Corona-Krise und der Wunsch nach einem Ende der Krisen, aber auch die Vorfreude auf das große Dom-Jubiläum: im September werden 700 Jahre Hochchor gefeiert – für die Kathedrale ein wichtiger Meilenstein ihrer Geschichte.

 

Zwischen den Jahren: Segenswünsche von Stadtdechant Robert Kleine und eine gemischte Jahresbilanz

19. Dezember 2021; ksd

Köln. Zwischen den Jahren ziehen viele Menschen eine Bilanz des vergangenen Jahres und fragen sich, was das neue Jahr bringen wird, welche Ziele sie erreichen, welche Träume sie verwirklichen wollen. Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine sendet auf Radio Köln einen Gruß in diese besondere Zeit. Auch wenn sich im ausklingenden Jahr manche Hoffnung nicht erfüllt hat, so bleibt die Zuversicht, dass das neue Jahr 2022 ein gesegnetes Jahr werden kann, „indem wir weiter füreinander einstehen und darauf vertrauen, dass da ein Gott ist, der für uns einsteht“, so der Stadtdechant.

 

Katholische Jahresbilanz: Zwischen Krise und Hoffnung

 

Der Rückblick auf das Jahr 2021 ist für viele Menschen nicht leicht. Corona und Existenzängste, Sorgen und Nöte, vor allem Angst um die Lieben prägten das Jahr vieler Menschen. Der Jahresrückblick der katholischen Kirche in Köln fällt aus anderen Gründen eher negativ bis gemischt aus, erklärt Stadtdechant Msgr. Robert Kleine im Beitrag auf Radio Köln: die Missbrauchskrise im Erzbistum Köln führte zu einer Vertrauenskrise mit vielen Kirchenaustritten. Dennoch verzeichnet der Kölner Stadt- und Domdechant auch Positives in seiner Jahresbilanz – und das liegt vor allem an den vielen engagierten Menschen in den Gemeinden.

 

Weihnachten: Das längste Geburtstagsfest von allen

21. Dezember 2021; ksd

Köln. Mit der Christmette fängt Weihnachten erst an. Und das Geburtstagsfest für das Kind in der Krippe, das Gottes Mensch gewordener Sohn ist, dauert viel länger als bis zum zweiten Weihnachtstag. Denn schließlich ist es das größte Wunder von allen, dass Gott den Menschen dieses Kind gesandt hat – von dessen wechselvollem Leben aus eine der sogenannten Weltreligionen entstand. Mehr zur Weihnachtszeit 2021/22 erzählt Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine im Beitrag auf Radio Köln.

In einem weiteren Beitrag für die Sendung „Augenblick mal!“ in den NRW-Lokalradios hat Stadtdechant Kleine deutlich gemacht, dass auch ein Virus Weihnachten nicht aufhalten kann. Und er erzählt, wann der Decke Pitter läutet.

 

Foto: © Annemarie Barthel / Pfarrbriefservice.de

 

Weihnachtsgruß des Kölner Stadtdechanten Robert Kleine: „Gottes Licht kommt in die Welt“

19. Dezember 2021; ksd

Köln. Das Christuskind in der Krippe mit weit ausgestreckten Armen erinnert uns daran, dass mit diesem Kind Gottes bedingungslose, alle umfassende Liebe in die Welt kam. Auch wenn in der Coronazeit, in der Kirche oder im persönlichen Leben manches dunkel und schwer, traurig oder bitter war und ist – wir können uns von diesem Kind neu anrühren und ermutigen lassen. Das ist die Weihnachtsbotschaft des Kölner Stadtdechanten Msgr. Robert Kleine. Mit Jesus kam die Hoffnung für die Menschen in die Welt. Gottes unverbrüchliche Zusage, immer bei uns zu sein. Das Licht der Weihnacht durchlichtet alles, was dunkel ist.

Auch in diesem Jahr steht Weihnachten unter einem anderen Stern, als wir es in der Vergangenheit gewohnt waren. Die Corona-Situation prägt weiter das gesellschaftliche Leben. In seiner Weihnachtsbotschaft auf Radio Köln ermutigt Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine dazu, sich die Freude am Fest nicht nehmen zu lassen. Das Licht der Liebe, das mit Christi Geburt neu in die Welt kam, und die Liebe zueinander können jede Dunkelheit erhellen und überstrahlen.

  

Weihnachtspost für Senioren: In St. Pankratius haben Kinder über 1000 Postkarten gestaltet und verteilt

23. Dezember 2021; ksd

Köln. Im Kölner Westen wurde jetzt eine Weihnachtspostkarten-Aktion für Senioren initiiert. Dabei wurden die Kinder der Pfarrgemeinde St. Pankratius eingeladen, Postkarten zu bemalen und zu beschriften. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Ob mit Wasserfarbe, Buntstiften oder Perlen geschmückte Karten: die Kinder gaben sich größte Mühe bei der Gestaltung.

Im Anschluss kümmert sich das Pastoralbüro um den Versand der Karten. „Wie in einer Weihnachtsfabrik wurden so kleine Zeichen gegen die Einsamkeit versendet, welche vor allem durch die Corona Pandemie verstärkt wurde“, schreibt die Gemeinde in ihrer Pressemitteilung.
Rund 1000 Postkarten kamen bei der Aktion zusammen. „Über die Weihnachtstage treffen diese bei den Senioren ein und zaubern hoffentlich ein Lächeln in ihre Gesichter. Ein besonderer Dank geht an die Erstkommunionkinder, Messdiener:innen, Schüler:innen der Ildefons-Herwegen-Schule und Kitakinder, welche die Aktion in der Größe möglich gemacht haben.“

 

Gedanken zum Advent – Impulse von Stadtdechant Robert Kleine auf Radio Köln

3. Dezember 2021; ksd

Köln. Alle Jahre wieder?„Nicht schon wieder“ denken aktuell viele Menschen beim Blick auf Coronazahlen, Maßnahmen und mehr. Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine ermutigt in seinen Impulsen auf Radio Köln dazu, den Advent gerade auch im Jahr 2021 ganz bewusst zu begehen. Kleine lädt dazu ein, aus unserem Herzen heraus Licht in die Dunkelheit der Welt zu bringen und sie für andere Menschen ein Stück weit heller zu machen. Und er macht Mut, denn: „Nicht Corona hat das letzte Wort – Weihnachten kommt Gott in die Welt!“

Die Gedanken zum Advent mit Msgr. Robert Kleine laufen jeweils dienstags auf Radio Köln, gegen 20.30 Uhr.

 

Die erste Folge finden Sie hier.

Die zweite Folge zum Nachhören.

Teil drei gibt es hier zum Nachhören.

 

Besinnung und Stille

 

Im Advent geht es nicht um Glühwein oder Nikolaus, Geschenkekauf-Wettlauf oder Backrekorde. Es geht um Besinnung, um Stille – und um die Vorbereitung auf Weihnachten. Dazu lädt Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine in einem weiteren Beitrag auf Radio Köln ein. Nicht nur, aber besonders in der Corona-Zeit.

 

Adveniat-Weihnachtsaktion 2021: „ÜberLeben in der Stadt“

14. Dezember 2021; ksd

Essen. Unter dem Motto „ÜberLeben in der Stadt“ rückt das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat in seiner diesjährigen Weihnachtsaktion die Sorgen und Nöte der armen Stadtbevölkerung in den Blick. Infolge der Corona-Pandemie ist Lateinamerika auf die Weltkarte des Hungers zurückgekehrt. Insbesondere in den Städten ist die Zahl der Menschen, die in Armut leben, extrem gestiegen. Die deutschen Bischöfe rufen zur Unterstützung der Aktion auf. In allen Gottesdiensten wird am Heiligen Abend, 24. Dezember, und am ersten Weihnachtstag, 25. Dezember, für die Solidaritätsaktion gesammelt. Spenden sind außerdem online möglich.

 

Der Aufruf der deutschen Bischöfe

 

„Lateinamerika ist die am härtesten von der Corona-Pandemie betroffene Weltregion. Die Corona-Krise und ihre Folgen bestimmen das Leben der Menschen in durchgreifender Weise. Vor allem die Situation der Armen hat sich verschlechtert, viele erleiden große Not.

Doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung: Zahlreiche Pfarrgemeinden, Ordensgemeinschaften und kirchliche Gruppen in ganz Lateinamerika und der Karibik stellen sich dem wachsenden Elend entgegen. Sie nehmen sich der Menschen an und helfen, wo immer dies möglich ist. Sie lindern akute Not, schenken Kranken und Trauernden Beistand, schaffen Existenzgrundlagen und kümmern sich um die Schwächsten: Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien.

Adveniat hat seine diesjährige Weihnachtsaktion unter das Thema „ÜberLeben in der Stadt“ gestellt. Die Aktion präsentiert Beispiele der vielfältigen Hilfe, die vor Ort geleistet wird. Seit mehr als 60 Jahren steht Adveniat an der Seite der Ärmsten. Die Weihnachtskollekte in den Gottesdiensten und die Spenden sind das Fundament der Arbeit.

Wir bitten Sie um eine großzügige Spende bei der Adveniat-Weihnachtskollekte. Ihre Gabe ist ein Hoffnungszeichen für viele Menschen in Lateinamerika und der Karibik. Bleiben Sie den Menschen in Not und Armut verbunden, nicht zuletzt im Gebet!“

 

Flucht in die Städte

 

80 Prozent der Menschen in Lateinamerika und der Karibik leben bereits heute in den Städten. Und die Landflucht hält weiter an. Doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft wird häufig enttäuscht. Das Leben der Indigenen, Kleinbauern und Klimaflüchtlinge am Stadtrand ist geprägt von Armut, Gewalt und fehlender Gesundheitsversorgung. Und wer arm ist, kann für seine Kinder keine gute Ausbildung bezahlen.

Mit seinen Projektpartnern, wie zum Beispiel Ordensleuten und pastoralen Mitarbeitern, will das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat die Spirale der Armut durchbrechen: durch Bildungsprojekte in Pfarrgemeinden, insbesondere auch für Frauen und Kinder, Menschenrechtsarbeit und den Einsatz für faire Arbeitsbedingungen.

Unter dem Motto „ÜberLeben in der Stadt“ rückt Adveniat mit seiner diesjährigen Weihnachtsaktion die Sorgen und Nöte der armen Stadtbevölkerung in den Blickpunkt. Schwerpunktländer sind Mexiko, Paraguay und Brasilien.

Die Weihnachtskollekte am 24. und 25. Dezember in allen katholischen Kirchen Deutschlands ist für Adveniat und die Hilfe für die Menschen in Lateinamerika und der Karibik bestimmt.

 

Spenden

 

Spendenkonto bei der Bank im Bistum Essen

IBAN: DE03 3606 0295 0000 0173 45

 

www.adveniat.de

  

Weihnachten in Köln zu Corona-Zeiten

22. Dezember 2021; ksd

Und plötzlich stand sie wieder vor der Tür - die Weihnacht. Das Hochfest der Geburt Jesu Christi markiert den Höhepunkt der Adventzeit. Rund um den Globus wird den verschiedensten Bräuchen und Sitten nachgegangen, so auch in Köln. Doch auch in diesem Jahr werden wir um eine unliebsame Begleiterin nicht herumkommen. Corona ist immer noch gegenwärtig und bedient Schranken in unser aller Lebensalltag. Wie Weihnachten in Köln dennoch annähernd zu dem freudebringenden Fest wird, wie wir es kennen, darüber berichtet der Kölner Stadt- und Domdechant Robert Kleine.

 

#GemeinsamGehts #damitshellerwird: DOMFORUM und Sternsinger werben mit Großplakat für Solidarität mit den Kindern der Welt

10. Dezember 2021; ksd

Köln. 37 Quadratmeter groß ist das Plakat, das bis Anfang Januar am DOMFORUM für die Sternsinger wirbt. Bei der Aktion Dreikönigssingen sammeln Kinder und Jugendliche bundesweit jedes Jahr viele Millionen Euro für Gerechtigkeit und Zukunftschancen aller Kinder in der Einen Welt. Es ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Selbst im Coronajahr 2021 kamen rund 38,2 Millionen Euro zusammen (2020: 49,3 Millionen Euro).

DOMFORUMsleiter Rainer Tüschenbönner war es ein Herzensanliegen, das Haus der katholischen Kirche in Köln für die Aktion zur Verfügung zu stellen. Daher verband er die ökumenische Initiative Kölner Kirchen #damitshellerwird mit den Anliegen der Sternsinger, die dieses Jahr unter das Leitwort #GemeinsamGehts gestellt haben. „Die Sternsingeraktion steht seit Jahrzehnten für Hoffnungsperspektiven, die Kindern durch Kinder eröffnet werden. Insofern sind die Kinder uns Erwachsenen ein Vorbild dafür, dass und wie solidarisch Leben in der einen Welt geht“, betont Tüschenbönner. „Denn durch die Sternsingeraktion und die Projekte, die aus den gesammelten Spenden finanziert werden, wird die Welt ein Stück weiter zum Guten verändert. Das Leben der Menschen, die durch die Projekte Lebensperspektiven gewinnen, wird heller gemacht – und damit passt das Transparent hervorragend zu unserer Adventsaktion! Außerdem können wir damit vom DOMFORUM die vielen Sternsingerkinder im Erzbistum grüßen, die sich zum Aussendungsgottesdienst am 29. Dezember und am Dreikönigsfest, dem 6. Januar, im Kölner Dom einfinden.“

 

Einsatz für Kindergesundheit weltweit

 

„Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“ lautet das Motto der 64. Aktion Dreikönigssingen. Die Sternsinger werden dabei auf die Gesundheitsversorgung von Kindern in Afrika aufmerksam machen. In vielen Ländern des Globalen Südens ist die Kindergesundheit aufgrund schwacher Gesundheitssysteme und fehlender sozialer Sicherung stark gefährdet.

Bei der Aktion Dreikönigssingen 2022 wird das Engagement der Sternsinger beispielhaft an Projekten in den Ländern Ägypten, Ghana und dem Südsudan veranschaulicht, in denen die Gesundheitssituation von Kindern dank des Einsatzes der Mädchen und Jungen in Deutschland verbessert werden kann.

 

Spenden


Kindermissionswerk Die Sternsinger e.V.
IBAN: DE 95 3706 0193 0000 0010 31
BIC: GENODED1PAX
Pax-Bank eG

 

www.sternsinger.de

 

Angebote und Ideen zu Advent und Weihnachten

14. Dezember 2021; ksd

Köln. Das Erzbistum Köln hat zahlreiche Angebote, Ideen und Tipps für die persönliche oder gemeinsame Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit zusammengestellt. Dazu zählen Anregungen für Familien, aber auch besonders für ältere Menschen, die Aktion „Jetzt Hoffnung schenken“ und vieles mehr:

 

www.erzbistum-koeln.de/news/advent2021

 

www.erzbistum-koeln.de/thema/zusammenfamilie/advent

 

Weihnachten in Reichweite: Vorbereitungen in Kölner Kirchen

19. Dezember 2021; ksd

Köln. Wenige Tage vor Weihnachten ist fast alles schon vorbereitet in den Kirchen und Gemeinden des Stadtdekanats Köln. Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine erklärt im Beitrag für „Himmel & Erde“ auf Radio Köln, worauf man im zweiten Coronajahr bei der Planung eines Gottesdienstbesuches achten sollte. Und er verrät, worauf er sich selbst schon jetzt freut und an welchem besonderen Ort er einen Weihnachtsbaum schmückt.

 

Foto: © Hildegard Mathies / Stadtdekanat Köln / Archiv 

Ausstellung „Bethlehm Reborn“ in der Kölner Kirche St. Gertrud (bis 5. Januar)

19. Dezember 2021; ksd

Köln. Erstmals ist in Deutschland die Wanderausstellung „Bethlehm Reborn. Die Wunder der Geburtskirche“ zu sehen. Bis zum 5. Januar kann man in der Kölner Kirche St. Gertrud (Krefelder Straße 57)anhand von Fotos, Tafeln und Videos erleben, wie die Kirche über einen Zeitraum von rund zwölf Jahren umfassend restauriert wurde. Im Beitrag auf Radio Köln erzählt Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine mehr darüber. Das Kölner Domkapitel, die Stadt Köln sowie der Bethlehem-Verein, der die Städtepartnerschaft zwischen den beiden Orten fördert, hatten seinerzeit zu Spenden für die Restaurierung von Mosaiken und Säulen aufgerufen. Die Geburtskirche steht an der Stelle, an welcher der Überlieferung nach Jesus Christus geboren wurde.

In einem weiteren Beitrag auf Radio Köln erklärt der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Bethlehem,Michael Kellner, wie es gelungen ist, die Ausstellung nach Deutschland zu holen. Er konnte im Rahmen einer Reise auch einen Teil der Arbeiten, die insgesamt zwölf Jahre gedauert haben, miterleben. Auch „Himmel & Erde berichtet über die Ausstellung und den Ort, der als „Wiege des Christentums" gilt.

 

www.bethlehemreborn.com

 

www.koeln-bethlehem.de

 

Foto: Dirk D. /Wikimedia [CC BY-SA 3.0]

 

„Typisch Advent“: Der Online-Adventskalender des Kölner Domes

26. November 2021; ksd

Köln (mk). Ab dem ersten Adventssonntag kann man auch in diesem Jahr auf www.koelner-dom.de und in den Sozialen Medien des Kölner Domes wieder virtuelle Türen öffnen: Der Online-Adventskalender erlebt seine sechste Auflage.

„In unserem diesjährigen Online-Adventskalender haben wir hauptamtlichen wie nebenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Domes die Frage gestellt, was für sie die Adventszeit ausmacht“, sagt Dompropst Msgr. Guido Assmann. „Wir haben gefragt, ob sie bestimmte Adventserinnerungen haben oder Adventstraditionen pflegen, welche sinnlichen Erfahrungen sie fest mit der Zeit vor Weihnachten verbinden – und welche Momente, beruflich oder privat, ihren ,typischen Advent' prägen. Die daraus entstandenen kurzen Videoclips geben nicht nur einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche am Dom, sondern vermitteln gleichzeitig, was für uns am Dom ‚ typisch Advent‘ ist.“

Natürlich ist auch Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine mit einem Beitrag vertreten. Er verbarg sich hinter dem zweiten Türchen des Dom-Adventskalenders.

In den kommenden Wochen laden bildstarke Meditationen, musikalische Impulse der Kölner Dommusik sowie kurze Betrachtungen des Dompropstes zu geistlichen Auszeiten ein.

 

3G-Zugang und empfohlene Anmeldung für einzelne Gottesdienste im Dom

 

Auf der Website des Kölner Doms finden sich auch Hinweise auf (vor-)weihnachtliche Veranstaltungen, Konzerte und Termine im Kölner Dom – sowie die Einladung zu den Gottesdiensten in dieser für Christinnen und Christen besonders geprägten Zeit.

Für den Heiligen Abend (Christvesper), die Heilige Nacht (Mitternachtschristmette), die Jahresabschlussmesse und die beiden Pontifikalämter am 6. Januar gilt die 3G-Reglung. Eine Anmeldung ist dazu nicht erforderlich.

Für die Messfeiern am ersten Weihnachtstag und die weiteren Messfeiern am 6. Januar 2022 wird eine Anmeldung empfohlen. Am besten direkt online oder telefonisch unter 0221 17940222 (mittwochs bis freitags von 11 bis 13 Uhr).

 

„Damit’s heller wird“ – Kirchen bieten im Advent mit mobilem Kerzentisch und im DOMFORUM Möglichkeiten zum Innehalten

26. November 2021; ksd

Köln (kkm/df). Der Katholische Kirchengemeindeverband Köln-Mitte und seine Projektpartner haben jetzt die gemeinsame Adventsaktion „damit’s heller wird“ vorgestellt. Erstmalig dabei ist ein eigens zum mobilen Kerzentisch umgebautes Lastenfahrrad, mit dem die Kooperationspartner bei verschiedenen Aktionen im Advent den vielen Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt die Möglichkeit bieten, kurz innezuhalten und für einen lieben Menschen eine Kerze zu entzünden.

Nach der erfolgreichen ökumenischen Aktion im vergangenen Jahr haben die beteiligten Partner beschlossen, unter dem Motto „damit’s heller wird“ künftig in jedem Advent ihre zahlreichen Angebote zu bündeln und gemeinsam zu präsentieren. Verschiedene Aktionen und Angebote der Innenstadtgemeinden „Katholisch in Köln-Mitte“, vom DOMFORUM, dem Katholischen Stadtdekanat Köln, der Bahnhofsmission und der AntoniterCityKirche sind auf der gemeinsamen Aktionsseite www.damitshellerwird.koeln zusammengefasst. Von Advents- und Weihnachtsgottesdiensten über Führungen, Vorträge, Kindertheater bis hin zu den traditionellen weihnachtlichen Mitsing-Konzerten für die ganze Familie finden sich hier zahlreiche Veranstaltungen.

 

Soziale Angebote und Einladung zum Engagement

 

Ergänzt wird die Veranstaltungsübersicht durch eine Zusammenstellung sozialer Angebote der kirchlichen Partner in der Advents- und Weihnachtszeit, sowie eine Übersicht über Möglichkeiten, sich in dieser Zeit ehrenamtlich zu engagieren, zum Beispiel bei Weihnachtsfeiern für Wohnungslose. Eine neue Datenbank und Broschüre findet sich unter https://hilfe-in-koeln.de

„Damit’s heller wird: das ist die Überschrift für viele lichtvolle Augenblicke und Veranstaltungen in unserer Kölner Innenstadt in diesem Advent. Wir haben uns zusammen mit vielen Ehrenamtlichen Gedanken gemacht, wie das gehen kann: dass es heller wird. Wir wollen auf den hinweisen, der uns Licht ist. Und unserem Leben Strahlen und Glanz bringt: Jesus Christus. Als Kind in der Krippe bringt er nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Bestenfalls erinnern auch wir Erwachsene uns an das berühmte Wort, das über Jesus an Weihnachten gesagt wird. ,Sein Licht leuchtet in der Finsternis' “, sagt der leitende Innenstadtpfarrer Dr. Dominik Meiering.

 

Hier gibt es ein Interview von DOMRADIO.DE mit Pfarrer Meiering zum Nachlesen.

 

Meditation und Mitsingen im DOMFORUM

 

„Wir tun uns gut...damit’s heller wird“ lautet die Variation des Leitworts im DOMFORUM, dem Haus der Katholischen Kirche in Köln, direkt gegenüber vom Kölner Dom. „Mit Vorfreude und dankbar für das, was vielleicht wieder geht, starten wir in die Advents- und Weihnachtszeit. Gerade in der noch nicht überwundenen Krise ist es wichtig, sich Gutes zu tun, in besonderer Weise auf sich und die Lieben zu achten und sich zu stärken, damit wir wieder mehr leben und erleben können. Daher eine herzliche Einladung zu unseren Angeboten und Veranstaltungen im Advent!“, so DOMFORUMs-Leiter Rainer Tüschenbönner.

 

Meditationsangebote – jeden Montag im Advent in Raum 5.7 des DOMFORUMs:

13 Uhr Mittagspause in Bewegung

16 Uhr Geführte Meditation am 20. Dezember
18 Uhr Meditation im Sitzen und Gehen

 

Im Sinne einer „Spiritualität im Vorübergehen“ gibt es eine beleuchtete Stele im Foyer mit je einem Satz auf einer Stelen-Seite:

1. Ich tu mir gut.  / 2. Du tust mir gut. / 3. Wir tun uns gut. / 4. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Jesus)
Dazu liegen Postkarten aus mit vier unterschiedlichen Motiven, angelehnt an die Ausstellungsstele.

 

10 Minuten Zeit im DOMFORUM:
Mit Ihren Gedanken über das Leben, an die Lieben, an den Glauben, an etwas Gutes oder an gar nichts, einfach nur so: Schenken Sie sich 10 Minuten Zeit im DOMFORUM, am Kölner Dom mit Blick nach außen oder nach innen, täglich: Montag bis Samstag, 9.30 bis 17 Uhr; Sonnrtag, 13 bis 17 Uhr

 

Kostenlose Tickets zu den Meditationsangeboten am Montag und allen Veranstaltungen unter:

www.domforum.de/veranstaltungen/ticketseite

 

Mehr unter www.domforum.de

 

Aufgrund der Vorgaben der aktuellen Corona-Schutzverordnung ist die Teilnahme an allen Veranstaltungen im DOMFORUM nur noch mit „2G“ (geimpft oder genesen) möglich. Bei bestimmten Events und den Meditationsangeboten gilt die „2G plus“-Regel (geimpft, genesen und ein zusätzlicher tagesaktueller Schnelltest). „Wir hoffen, dass wir mit dieser Regelung doch noch viele der geplanten Veranstaltungen corona-sicher durchführen können“, so Rainer Tüschenbönner, Leiter des DOMFORUMs.

 

Ein Zeichen der Hoffnung: Der Stern von Bethlehem leuchtet auch in dieser Weihnachtszeit am Kölner Dom

16. Dezember 2020; ksd

UPDATE 2021/22:  Der goldene Kupferstern, der den Vierungsturm des Kölner Domes ziert, wird auch in diesem Jahr vom Heiligen Abend (24. Dezember) bis zum Ende der Weihnachtszeit in der Dunkelheit angestrahlt. Auch als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht in herausfordernden Zeiten wird er weithin leuchten. Das macht Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine deutlich:

„Im vergangenen Jahr haben wir so am Dom bereits ein sichtbares Zeichen der Hoffnung an den Kölner Nachthimmel gezaubert. Immer wieder habe ich selbst gerne zu dem Stern hoch geschaut“, erinnert sich Kleine. „Auch als die Weihnachtsbäume auf den Plätzen und in den Geschäften längst abgebaut waren, da strahlte er und erzählte den Menschen, die den Dom von nah oder auch fern sahen, vom Geheimnis der Weihnacht.“

Für den Kölner Stadtdechanten war es daher ein Herzensanliegen, dieses besondere Hoffnungszeichen auch in diesem Jahr erstrahlen zu lassen: „Angesichts der Sorgen, Ängste und Einschränkungen aufgrund der Pandemie auch an diesem Weihnachtsfest freue ich mich sehr, dass wir seitens des Kölner Doms wieder einladen, den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern zuerst nach oben zum Stern von Bethlehem zu gucken – und dann optimistisch nach vorne in die Zukunft…“

Wenn die Besucherinnen und Besucher nach der Christmette im Dom am Heiligen Abend die Kathedrale verlassen und ihren Blick zum Vierungsturm heben, leuchtet ihnen von dort aus der Stern von Bethlehem entgegen. Dann wird er an den Tagen der Weihnachtszeit auf der Turmspitze mit Anbruch der Dunkelheit auf besondere Weise illuminiert und damit weithin sichtbar gemacht.

 

Das Licht der Welt ist Mensch geworden

 

Köln (mk). „Mit diesem kleinen Akzent möchten wir die weihnachtliche Botschaft auf besondere Weise sichtbar machen“, sagt Dompropst Monsignore Guido Assmann. „Der leuchtende Stern über dem Dom kündet davon, dass Jesus, das Licht der Welt, Mensch geworden ist. Zugleich soll der illuminierte Stern uns in diesen herausfordernden Zeiten trösten und Mut machen. Er soll uns dazu aufrufen, zusammenzustehen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und hoffnungsvoll ins neue Jahr zu blicken.“

Auch Dombaumeister Peter Füssenich freut sich über die Beleuchtung des Sternes. „Wir sind der ,Licht Kunst Licht AG' mit Sitz, in Bonn, Berlin und Barcelona sowohl für die schöne Idee als auch für die beeindruckende Umsetzung und die Finanzierung des Projekts dankbar“, so Füssenich. „Möge der Stern in diesen schwierigen Zeiten, wie bereits für die Heiligen Drei Könige, ein Zeichen der Hoffnung und Freude sein und hell über unserer Stadt Köln leuchten“.

Um den Stern auf dem Vierungsturm erstmals deutlich heller als die Kathedrale leuchten zu lassen, sind vier lichtstarke Scheinwerfer in etwa 70 Meter Entfernung quasi unsichtbar installiert worden. Zwei davon befinden sich im Inneren der beiden Haupttürme, die beiden anderen direkt hinter der Giebelwand auf Höhe der Traufen des nördlichen und südlichen Querhauses. 

 

Hoffnung und Optimismus

 

„Wir freuen uns sehr, den Kölnern ein Geschenk machen zu dürfen und dazu beizutragen, die anstehenden Festtage in diesen herausfordernden Zeiten zu erhellen“, sagt Professor Andreas Schulz, CEO der ,Licht Kunst Licht AG'. „Die besondere Illumination des Sterns von Bethlehem stellt für uns kein gewöhnliches Projekt dar – wir möchten den Menschen damit vor allem Hoffnung und Optimismus für die Zukunft geben. Darüber hinaus schätzen wir das Vertrauen und die Zusammenarbeit mit der Hohen Domkirche Köln sowie mit der RheinEnergie bei der Erarbeitung des neuen Lichtkonzeptes für die Außenbeleuchtung des Kölner Doms.“

Der Stern von Bethlehem ist für den Kölner Dom von alters her ein Symbol von zentraler Bedeutung. Schließlich ist die Kathedrale seit 1164 die Ruhestätte der biblischen Magier, die, wie das Matthäusevangelium berichtet, dem Stern folgend zum Stall von Bethlehem kamen, um Christus anzubeten.

 

Feuervergoldeter Kupferstern mit 19 Zacken

 

Wenn man sich dem Dom nähert, sieht man bereits aus der Ferne den im Durchmesser etwa anderthalb Meter großen, 19-zackigen, feuervergoldeten Kupferstern auf der Spitze des Vierungsturmes prangen. Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner hatte ihn eigenhändig am 15. Oktober 1860 auf den damals höchsten Punkt des noch unvollendeten Domes gesetzt. Der über der Vierung des Domes, das ist der Schnittpunkt von Lang- und Querhaus, stehende Eisenturm erreicht vom Domfußboden aus gemessen eine Höhe von 109 Metern. Heute ist der Stern eines von wenigen Elementen, die von der ursprünglichen, sehr filigran gestalteten neugotischen Zinkverkleidung des Turmes erhalten sind. Der Rest der Außengestaltung war nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg unter Erhaltung der originalen Eisenkonstruktion zwischen 1961 und 1973 in modernen Formen erneuert worden.

Der Stern von 1860 ist der zweite Stern, der die Vierung des Domes markiert. Er ist der Ersatz für einen mittelalterlichen Stern, der bereits auf den frühesten bekannten Stadtansichten, die den Dom aus einer westlichen Perspektive zeigen, zu erkennen ist. Dieser befand sich hoch oben im Giebel der provisorischen Trennmauer, mit welcher der 1322 geweihte Domchor bis 1863 vom unvollendeten Quer- und Langhaus abgemauert war.

Nach einer aus dem 15. Jahrhundert stammenden Quelle bezeichnete der Stern jenen Ort, an dem dereinst die Gebeine der Heiligen Drei Könige ruhen sollten. Tatsächlich war es im Mittelalter geplant, den Dreikönigenschrein nach der Domvollendung in der Vierung, dem Schnittpunkt von Lang- und Querhaus aufzustellen. Durch die Portale der West- und der beiden Querhausfassaden hätten die Pilger auf den Schrein zuströmen und ihn in Prozessionen umschreiten können. Da der Dom im Mittelalter unvollendet blieb, bewahrte man den Schrein provisorisch in der Achskapelle des Domes auf. Im 19. Jahrhundert wurde er vorübergehend in die Schatzkammer überführt. An seinem heutigen Standort hinter dem Hochaltar befindet er sich erst seit dem Domjubiläum 1948.