Frohe Weihnachten wünscht Stadtdechant Robert Kleine auf Radio Köln

26. Dezember 2020; ksd

Weihnachtsgottesdienste 2020

23. Dezember 2020; ksd

Viele Pfarrgemeinden haben erst kurzfristig darüber entschieden, ob sie ihr Angebot an Präsenzgottesdiensten im aktuellen Shutdown ganz oder teilweise absagen.

In vielen Gemeinden sind aber bereits Live-Übertragung von Gottesdiensten per Video-Stream vorbereitet. 

In jedem Fall sind die stattfindenden Präsenzgottesdienste anmeldepflichtig!

Bitte informieren Sie sich in der Pfarrgemeinde, in der Sie einen Gottesdienst besuchen möchten, über das aktuelle Gottesdienstangebot. Hier finden Sie eine Übersicht über die Kölner Pfarrgemeinden/Seelsorgebereiche.

 

Weihnachten zuhause

23. Dezember 2020; ksd

ksd

In einigen Pfarrgemeinden finden in diesem Jahr keine Präsenzgottesdienste an Weihnachten statt oder die Teilnahme ist stark begrenzt.

Anregungen, die Weihnachtstage mit Hausandachten, Basteleien und vielem mehr zu gestalten, finden sich auf zahlreichen Webseiten.

Hier empfehlen wir Ihnen eine kleine Auswahl:

Erzbistum Köln: www.zusammen-familie.de

Deutsche Bischofskonferenz: www.dbk.de

Gemeinsame Webseite der evangelischen und katholischen Kirche: www.gottbeieuch.de

Im katholischen Gesang- und Gebetbuch "Gotteslob" findet sich unter der Nummer 26 eine komplette "Feier am Heiligen Abend" in der Familie mit Gebeten, Liedern und einem Segen.

 

Christvesper und Christmette an Heiligabend mit Stadtdechant Robert Kleine live auf Domradio.de

21. Dezember 2020; ksd

Stadtdekanat Köln

An Heiligabend feiert Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine die Christvesper um 16 Uhr und die Christmette um 18 Uhr im Kölner Dom.

Beide Gottesdienste werden im Web-TV des Domradios live übertragen.

 

www.domradio.de

 

Weihnachten in Solidarität - gerade in dieser Zeit

23. Dezember 2020; ksd

ksd

Weihnachten in Solidarität - gerade angesichts der aktuellen Herausforderung durch die Corona-Pandemie. Statdechant Robert Kleine in einem Beitrag der Lokalradios NRW von Elvis Katticaren.

 

www.augenblickmalonline.de

 

Gedanken zum vierten Advent: Radio Köln-Reihe mit Stadtdechant Robert Kleine - Vorfreude!

23. Dezember 2020; ksd

Vorfreude bestimmt den vierten Advent. Der Heiligabend steht kurz vor der Tür. Gott wird für uns Mensch in seinem Sohn Jesus. Er beschenkt uns mit seiner Liebe, so wie wir uns an Weihnachten gegenseitig beschenken. Gedanken der Vorfreude von Stadtdechant Robert Kleine.

 

"Stille Nacht, heilige Nacht" - Köln singt aus Fenstern und von Balkonen an den Weihnachtstagen um 21 Uhr

21. Dezember 2020; ksd

evrbit GmbH

Für alle, die gerne singen, die Heiligabend nicht bei der großen Familienfeier sein können oder im Gottesdíenst sind, und vor allem für die, die einen schönen Weihnachtsmoment für Herz und Seele erleben wollen, unterstützen das Katholische Stadtdekanat Köln und der Evangelische Kirchenverband Köln und Region eine tolle Aktion der jungen Teams evrbit und BIRCH COVE Digital:

Alle sind herzlich einladen, am Heiligen Abend (und an den Folgetagen) gemeinsam den Weihnachtsmoment 2020 zu genießen: Um 21 Uhr draußen auf dem Balkon, im Garten oder am Fenster „ Stille Nacht, heilige Nacht“ zu singen. Die kreativen Macher haben dies bereits mit dem Veedelslied der Föös als Zeichen der Verbundenheit in der Coronazeit erfolgreich umgesetzt in diesem Jahr. Damals sangen rund 20.000 Kölnerinnen und Kölner mit. Hier finden Sie alle Infos, wie es geht und warum es so viel Spaß macht, synchron zu singen.

 

https://balkonsync.com/

 

Wir können alle Engel sein! Videobotschaft von Stadtdechant Kleine zum vierten Advent

20. Dezember 2020; ksd

Am vierten Adventssonntag schildert das Lukas-Evangelium, wie der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria verkündet, dass sie schwanger und einen Sohn zur Welt bringen werde. Ihm, dem „Sohn des Höchsten“, soll sie den Namen Jesus geben. Kurz vor Weihnachten erinnert die Kirche also nochmals an die Verkündigung der Geburt Jesu.  

„Engel sind Boten Gottes und künden von seiner Liebe“ erklärt Stadtdechant Robert Kleine in seiner Botschaft zum vierten Advent.

„Und auch wir selber können Engel sein … gerade in dieser doch coronadunklen Zeit“. Wir sollten besonders an diejenigen denken und Möglichkeiten der Zuwendung suchen, die in diesem Jahr besonders einsam und beeinträchtigt sind.

Stadtdechant Kleine besucht an diesem vierten Advent eine Kirche, die gleich allen Engeln geweiht ist: Zu den Heiligen Engeln in Köln-Ostheim, die zur Katholischen Pfarreigemeinschaft „ Roncalli“ Am Heumarer Dreieck gehört.

 

Eine moderne Kirche mit beeindruckendem Innenraum

 

„In den Jahren 1960/61 bauten die Architekten Josef Bernard und Fritz Schaller die schlichte Hallenkirche Zu den Heiligen Engeln am Buchheimer Weg. Auf das Satteldach sitzt ein Glockenreiter mit spitzem Helm, welcher seit 1960 von einem aus Kupferblech gefertigten Engel gekrönt wird. Die 1868 von der Firma Franz Sonrek erbaute und 1965 gründlich überholte Orgel mit sieben Registern wurde 1977 von St. Servatius übernommen. Alle Fenster der Kirche wurden von 1986 bis 1988 von Paul Weigmann gestaltet.“ (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ostheim_(K%C3%B6ln)#Sakralbauten)

 

www.kath-kirchen-roncalli.de

 

Weihnachten 2020: „Die Signatur der Seele“ – Günther Bergmann über äußere Zurücknahme und inneres Wachstum

20. Dezember 2020; ksd

Weihnachten 2020: in diesem Corona-Jahr ist alles anders als sonst – oder doch nicht? Leere Plätze, wo sich sonst Menschen auf den Weihnachtsmärkten drängten. Lockdown statt Hektik in den Einkaufsstraßen. Und auf große Familienfeiern und Reisen quer durch die Lande sollen die Menschen wegen Corona verzichten. Das Jahr hat vielen viel abverlangt – wie lässt sich da Weihnachten feiern? Als Famile, als Paar, als psychisch belasteter Mensch oder als jemand, der schon lange einsam ist? Einfach als Mensch in diesem besonderen Jahr? Und ist wirklich alles anders als sonst? Experten aus Einrichtungen im Stadtdekanat Köln geben in unserer vierteiligen Reihe Impulse, Ideen und Einblicke ins eigene Innere. Günther Bergmann leitet die Ehe-, Familien- und Lebensberatung Köln.

 

Das Wichtigste um zu genießen, was da ist, ist sich darauf einzulassen und nicht im Widerstand gegen Unvermeidliches zu verhaften. Anfangs fiel mir das Tragen der Maske schwer. Mittlerweile bemerke ich sie manchmal in einem guten Gespräch gar nicht mehr. Anfangs waren Videotreffen voller Hürden. Mittlerweile gelingen sie immer routinierter und freundlicher. Wir lernen, was dabei anderes zu beachten ist.

Ich spüre die Traurigkeit, auf so viele persönliche Kontakte zu verzichten. Es ist für die meisten von uns traurig. Hinzu kommt, dass es auch sonst wenig Ablenkung gibt. Dann steigt bei Vielen unweigerlich seelisch Unerledigtes auf. Das drängt auf Verarbeitung und Bewusstseinserweiterung.

Dagegen sollten wir uns nicht wehren. Jetzt ist eine besonders gute Zeit dafür. In der äußeren Zurücknahme wird inneres Wachstum möglich. Es lohnt sich also, diesem unfreiwilligen Mehr an Muße bewusst Raum zu geben. Ich kann die Chance nutzen, mich dabei innerlich führen zu lassen, auch im Gespräch mit Jesus Christus.

Mir helfen ausgedehnte Spaziergänge dabei. Ich nehme jetzt den Wandel und die beglückende Schönheit der Natur noch intensiver wahr, ein fortwährendes Fest! Ich werde dabei innerlich klarer und ruhiger. Dann erlebe ich auch die anheimelnde adventliche Atmosphäre zu Hause intensiver.

Auf dieser Basis kann ich ganz behutsam die Aussicht auf ein vorsichtiges, rücksichts- und liebevolles Weihnachten im kleinen Kreis zulassen. Weihnachten nimmt das Wort Fleisch an und bringt uns „das wahre und unzerstörliche Leben“, wie Nikolaus von Kues es so schön formuliert. Ich wünsche uns darüber mit seinen Worten „eine herzliche, innerliche Freudigkeit“!

 

Bemerke die wunderbare Kraft des Worts!
Es macht die Seele wie von einem tiefen Schlafe erwachen,
es löst sie und befreit sie von dem Tode der Unwissenheit und Traurigkeit.
Ist es einmal die Signatur der Seele geworden,
so gibt es ihr eine herzliche, innerliche Freudigkeit,
weil es ihr das wahre und unzerstörliche Leben bringt,
da es das Wort Gottes ist und das Licht des Lebens,
welches die Finsterniss des Verstandes erleuchtet, in sich hat.
Und welche Seele wird nicht zum Jubel hingerissen werden,
wenn sie die Quelle des Lebens in sich fühlt?

 

(Nikolaus von Kues, 1401-1464, deutscher Philosoph)

  

Gemeinsamer Weihnachtsgruß der christlichen Kirchen in Köln und Aufruf in Corona-Zeiten

19. Dezember 2020; ksd

Köln. Die christlichen Kirchen in Köln wünschen allen Menschen in unserer Stadt und darüber hinaus gesegnete und frohe Weihnachten. Hinter der gemeinsamen Anzeige im Kölner Wochenspiegel an diesem Wochenende stehen der Evangelische Kirchenverband Köln und Region, das Katholische Stadtdekanat Köln, der Katholikenausschuss in der Stadt Köln und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln. 

Unter dem Motto „füreinander da sein, aneinander denken, besonders jetzt“ laden die christlichen Kirchen in Köln ein, an diesem Weihnachtsfest inmitten der Corona-Pandemie auch auf Distanz für andere Menschen da zu sein. Ob durch einen Telefonanruf, eine E-Mail, einen Brief oder eine Weihnachtskarte – auch so können Begegnungen zwischen Menschen möglich werden. Und man kann dem anderen zeigen, dass man an ihn denkt.

 

Gemeinsamer Besuch im Altenzentrum setzt ein Zeichen der Verbundenheit

 

Kurz vor Weihnachten haben Stadtdechant Msgr. Robert Kleine, Stadtsuperintendent Bernhard Seiger und der Vorsitzende des Katholikenausschusses, Gregor Stiels, gemeinsam das Marie-Juchacz-Zentrum, eine Altenpflegeeinrichtung der AWO in Köln-Chorweiler, besucht. Damit wollten sie ein Zeichen der Solidarität und der Verbundenheit sowohl mit den Bewohnerinnen und Bewohnern als auch mit den Mitarbeitenden setzen (lesen Sie hier den Beitrag von Beatrice Tomasetti dazu).

„Wir wollen solidarisch füreinander da sein, aneinander denken. Besonders jetzt. Und Ihnen die frohe Botschaft von Weihnachten bringen“, wandte sich Seiger an die alten Menschen. „Wir wollen Ihnen sagen, dass Sie in dieser schweren Zeit nicht alleine sind, wir in unseren Weihnachtsgottesdiensten an Sie denken und Sie in unsere Gebete einschließen“, betonte Kleine. „Die Pflegenden ersetzen in Pandemie-Zeiten oft die Angehörigen und sind die echten Helden des Alltags“, unterstrich Stiels. Ihnen allen wollten die Kirchen „ein bisschen Wärme in ihr Leben bringen“. Soweit unter den Bedingungen der Pandemie möglich, waren die Seelsorgerinnen und Seelsorger beider Kirchen auch während des Corona-Jahres weiterhin für die Menschen in den Senioreneinrichtungen da.

„Vereinsamung ist die große Not unserer Zeit, die nicht klein zu reden ist“, erklärte Stadtsuperintendent Seiger. „Wir dürfen sie nicht übersehen.“ Daher wollten in diesen Tagen die christlichen Kirchen in Köln eine Botschaft der Verbundenheit senden.  „Es geht um Menschlichkeit“, betonte Stadtdechant Kleine, „und darum, dass wir unseren Blick, der sich durch die Pandemie verengt, gerade auch für diejenigen weiten, die wir gar nicht kennen, aber die in unserer unmittelbaren Nachbarschaft leben.“

 

Auch die evangelische und die katholische Telefonseelsorge sind an Heiligabend, an den Weihnachtsfeiertagen und danach rund um die Uhr erreichbar. Hier finden Anruferinnen und Anrufer auch in einsamen Zeiten Menschen, die ihnen zuhören und beistehen. Erreichbar ist die Telefonseelsorge unter 0800 1110111 und 0800 1110222 (kostenfrei und anonym).

 

Des Weiteren ist das „Zeit für Sie“-Telefon von Stadtdekanat und DOMFORUM auch an Weihnachten, Silvester und Neujahr für Menschen da, die jemanden zum Zuhören und Aussprechen brauchen. An Heiligabend (24. Dezember) erreichen Sie das Telefon bis 24 Uhr, am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag (25. und 26. Dezember) zu den üblichen Zeiten, ebenso an Silvester (31. Dezember) und Neujahr (1. Januar): von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr. Erreichbar ist es ansonsten montags bis freitags zu diesen Zeiten unter der Nummer 0221 9258471164. 

 

Hier finden Sie einen Bericht von Beatrice Tomasetti dazu.

  

Weihnachten 2020: „Licht und Wärme für die Seele“ – Annelie Bracke über das Schöne, das Schwere und Sehnsucht

20. Dezember 2020; ksd

Weihnachten 2020: in diesem Corona-Jahr ist alles anders als sonst – oder doch nicht? Leere Plätze, wo sich sonst Menschen auf den Weihnachtsmärkten drängten. Lockdown statt Hektik in den Einkaufsstraßen. Und auf große Familienfeiern und Reisen quer durch die Lande sollen die Menschen wegen Corona verzichten. Das Jahr hat vielen viel abverlangt – wie lässt sich da Weihnachten feiern? Als Famile, als Paar, als psychisch belasteter Mensch oder als jemand, der schon lange einsam ist? Einfach als Mensch in diesem besonderen Jahr? Und ist wirklich alles anders als sonst? Experten aus Einrichtungen im Stadtdekanat Köln geben in unserer vierteiligen Reihe Impulse, Ideen und Einblicke ins eigene Innere. Annelie Bracke leitet die Katholische Telefonseelsorge Köln.

 

Mit dem Weihnachtsfest verbinden wir den Wunsch, uns in einer Gemeinschaft geborgen zu fühlen. Zusammenzukommen, um uns in der dunklen Jahreszeit zu vergewissern: Ich bin nicht allein. Sodass die Seele das Licht und die Wärme spürt, die die Kerzen im Raum ausstrahlen. Diese Sehnsucht nach Ankommen und Angenommen sein gibt es immer, aber vielleicht ist sie am Ende dieses anstrengenden „ Corona-Jahres“ stärker als zuvor. Und schon immer haben viele Menschen gerade an Weihnachten schmerzhaft erlebt, dass sich ihre Sehnsucht nicht erfüllt und dass sie diese besonderen Tage allein verbringen oder sich allein unter Menschen fühlen. Oder dass die Abschiede des Jahres besonders bedrücken. 

Ich glaube, es ist gut, sich diese Sehnsucht schon vor dem Fest zu bewusst zu machen und zu erlauben. Sie ist menschlich und wichtig. Und sich ebenso die Traurigkeit zu erlauben, wenn in diesem Jahr – oder auch sonst – das Alleinsein schmerzt. 

Gut wäre es, wenn es dann gelänge, sich vorzubereiten auf das Weihnachtsfest, so wie es in diesem Jahr für den und die Einzelne/n möglich ist. Sich zu überlegen: Wie kann ich mir selbst Gutes tun? Ganz praktisch: Mit welchem Essen möchte ich mich verwöhnen, welche Musik möchte ich hören, wie mache ich es mir in meinem Zuhause gemütlich? Gibt es einen Gegenstand, ein Bild oder anderes, das mich an ein glückliches Ereignis oder eine liebevolle Begegnung im vergangenen Jahr erinnert und das ich hervorhole? Gibt es einen Hoffungs-Text, eine Geschichte, ein Gebet – das ich mir an Weihnachten zur Hand nehme?

Und vielleicht gibt es auch jemanden, mit dem ich absprechen kann: Können wir telefonieren an diesen Tagen? Darf ich dich anrufen, wenn ich eine vertraute Stimme hören möchte? Immer erreichbar ist auch die Telefonseelsorge, um einen Menschen zu finden, der ein offenes Ohr anbietet. 

Und rechnen Sie damit, dass an den Weihnachtstagen alles da sein möchte, was in uns ist: Das Schöne und das Schwere. Wenn es möglich ist, lassen Sie es zu. Der Weihnachtsstern macht den Stall nicht zum Palast und die Nacht nicht zum Tag. Aber er leuchtet im Dunklen und lässt uns hoffen, dass Gott uns in unserem Leben nie allein lässt. Auch und gerade an diesen Tagen.  

 

 

 

Gedanken zum dritten Advent: Radio Köln-Reihe mit Stadtdechant Robert Kleine – Gründe zur Freude

16. Dezember 2020; ksd

Köln. „Gaudete – freut euch“: So ist der dritte Advent überschrieben. Das ist kein Befehl, denn Freuen auf Befehl klappt ohnehin nicht. Es ist vielmehr eine Aussage, die uns ermutigen soll, mal genauer hinzusehen, wie Kölns Stadt- und Domdechant Robert Kleine in den „ Gedanken zum Advent“ auf Radio Köln erklärt. „In der jetzigen Situation der Pandemie ist es nicht einfach, sich zu freuen, weil es viele Fragen, Dunkelheiten und Sorgen gibt„, so Msgr. Kleine. „ Aber wir wissen: Gott ist bei uns. Und wir sind nie allein. Wir haben Freunde und Freundinnen – und wir haben Gott. Und selbst wenn keiner an uns denkt, wenn wir uns in dieser Zeit auch einsam und allein fühlen, ist da einer, der uns trägt.“ Und wenn wir genauer hinschauen auf unser Leben, in unser Umfeld und in die Augen des Nächsten, dann entdecken wir Gründe zur Freude – und Gründe, um Freude zu schenken.

 

Weihnachten 2020: „Zugewandt-Sein auf andere Art“ – Birgtta Daniels-Nieswand über Verbundenheit und Nähe durch kleine Rituale

20. Dezember 2020; ksd

Weihnachten 2020: in diesem Corona-Jahr ist alles anders als sonst – oder doch nicht? Leere Plätze, wo sich sonst Menschen auf den Weihnachtsmärkten drängten. Lockdown statt Hektik in den Einkaufsstraßen. Und auf große Familienfeiern und Reisen quer durch die Lande sollen die Menschen wegen Corona verzichten. Das Jahr hat vielen viel abverlangt – wie lässt sich da Weihnachten feiern? Als Famile, als Paar, als psychisch belasteter Mensch oder als jemand, der schon lange einsam ist? Einfach als Mensch in diesem besonderen Jahr? Und ist wirklich alles anders als sonst? Experten aus Einrichtungen im Stadtdekanat Köln geben in unserer vierteiligen Reihe Impulse, Ideen und Einblicke ins eigene Innere. Birgitta Daniels-Nieswand leitet „Seelsorge & Begegnung“ im Paulushaus für psychiatrieerfahrene Menschen und Menschen in Krisen.

 

„Wie kann ich mich als seelisch belasteter Mensch auf die Weihnachtstage vorbereiten? Was kann ich als Angehöriger oder Freundin tun…?“

In einer adventlich-besinnlichen Gruppe in „Seelsorge & Begegnung“ habe ich diese Frage an die Besucherinnen gestellt:

„Das Licht der Verbundenheit hilft uns dabei, das zu sehen, was geht – und nicht das, was nicht geht.“ Danke! „Ich konnte mich wieder wärmen in der Begegnung, nehme Zuversicht mit für die kommende Zeit...“ – Dieses Zitat einer Besucherin zeigt, was gerade jetzt wichtig ist – Verbundenheit zu erleben, sich wärmen zu können in einer Atmosphäre des Angenommenseins.

Und da, wo konkrete Begegnung nicht möglich ist und die sonst stabilisierende Struktur von Terminen und Aktivtäten entfällt, ist es hilfreich, in Telefonaten eine vertraute Stimme zu hören und Nähe zu spüren. Da lassen sich Da-Sein und Zugewandt-Sein auf eine andere Art und Weise erleben.

Was kann noch helfen und unterstützen? Liebgewordenes mal wieder ans Tageslicht zu holen – Bilder und Texte, Gebete und Lieder, die vielleicht schon einmal als tröstend und ermutigend erlebt worden sind. Den Blick weiten und auf das blicken, was möglich ist, und dies Schritt für Schritt umsetzen. Eine Besucherin unserer Runde hat Fotos ausgedruckt und gestaltet damit Kalender und Karten, verschenkt sie als Erinnerung und Dank. Eine andere schreibt Worte auf, die die Seele wärmen und verschickt Briefe.

Miteinander kleine Rituale feiern, wie eine Kerze füreinander anzuzünden und aneinander zu denken – und selbst Zeichen der Verbundenheit weiterzuschenken – auch das gibt Kraft und Trost. Es stärkt das Selbstvertrauen und macht Mut. Das sind kleine Hoffnungsmomente, die Struktur geben in einer so anstrengenden Zeit. Oder eine Einladiung zum Spaziergang, miteinander Tee trinken im Park, mit gebührenden Abstand – auch das in diesen Wochen eine Möglichkeit, um Verbundenheit zu spüren.

 

 

 

Ein Zeichen der Hoffnung : Der Stern von Bethlehem leuchtet am Kölner Dom

16. Dezember 2020; ksd

 

Köln (mk). Der goldene Kupferstern, der den Vierungsturm des Kölner Domes ziert, wird zwischen Weihnachten (24. Dezember, circa 19.15 Uhr) bis zum Fest Taufe des Herrn (10. Januar 2021) in der Dunkelheit angestrahlt. Auch als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht in herausfordernden Zeiten.

Wenn die Besucherinnen und Besucher der 18-Uhr-Christmette im Dom am Heiligen Abend nach dem Gottesdienst die Kathedrale verlassen und ihren Blick zum Vierungsturm heben, leuchtet ihnen von dort aus der Stern von Bethlehem entgegen: Zwischen Weihnachten und dem Fest Taufe des Herrn wird der Stern auf der Turmspitze mit Anbruch der Dunkelheit auf besondere Weise illuminiert und damit weithin sichtbar gemacht.

 

Das Licht der Welt ist Mensch geworden

 

„Mit diesem kleinen Akzent möchten wir die weihnachtliche Botschaft auf besondere Weise sichtbar machen“, sagt Dompropst Monsignore Guido Assmann. „Der leuchtende Stern über dem Dom kündet davon, dass Jesus, das Licht der Welt, Mensch geworden ist. Zugleich soll der illuminierte Stern uns in diesen herausfordernden Zeiten trösten und Mut machen. Er soll uns dazu aufrufen, zusammenzustehen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und hoffnungsvoll ins neue Jahr zu blicken.“

Auch Dombaumeister Peter Füssenich freut sich über die Beleuchtung des Sternes. „Wir sind der ,Licht Kunst Licht AG' mit Sitz, in Bonn, Berlin und Barcelona sowohl für die schöne Idee als auch für die beeindruckende Umsetzung und die Finanzierung des Projekts dankbar“, so Füssenich. „Möge der Stern in diesen schwierigen Zeiten, wie bereits für die Heiligen Drei Könige, ein Zeichen der Hoffnung und Freude sein und hell über unserer Stadt Köln leuchten“.

Um den Stern auf dem Vierungsturm erstmals deutlich heller als die Kathedrale leuchten zu lassen, sind in den vergangenen Tagen vier lichtstarke Scheinwerfer in etwa 70 Meter Entfernung quasi unsichtbar installiert worden. Zwei davon befinden sich im Inneren der beiden Haupttürme, die beiden anderen direkt hinter der Giebelwand auf Höhe der Traufen des nördlichen und südlichen Querhauses. 

 

Hoffnung und Optimismus

 

„Wir freuen uns sehr, den Kölnern ein Geschenk machen zu dürfen und dazu beizutragen, die anstehenden Festtage in diesen herausfordernden Zeiten zu erhellen“, sagt Professor Andreas Schulz, CEO der ,Licht Kunst Licht AG'. „Die besondere Illumination des Sterns von Bethlehem stellt für uns kein gewöhnliches Projekt dar – wir möchten den Menschen damit vor allem Hoffnung und Optimismus für die Zukunft geben. Darüber hinaus schätzen wir das Vertrauen und die Zusammenarbeit mit der Hohen Domkirche Köln sowie mit der RheinEnergie bei der Erarbeitung des neuen Lichtkonzeptes für die Außenbeleuchtung des Kölner Doms.“

Der Stern von Bethlehem ist für den Kölner Dom von alters her ein Symbol von zentraler Bedeutung. Schließlich ist die Kathedrale seit 1164 die Ruhestätte der biblischen Magier, die, wie das Matthäusevangelium berichtet, dem Stern folgend zum Stall von Bethlehem kamen, um Christus anzubeten.

 

Feuervergoldeter Kupferstern mit 19 Zacken

 

Wenn man sich dem Dom nähert, sieht man bereits aus der Ferne den im Durchmesser etwa anderthalb Meter großen, 19-zackigen, feuervergoldeten Kupferstern auf der Spitze des Vierungsturmes prangen. Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner hatte ihn eigenhändig am 15. Oktober 1860 auf den damals höchsten Punkt des noch unvollendeten Domes gesetzt. Der über der Vierung des Domes, das ist der Schnittpunkt von Lang- und Querhaus, stehende Eisenturm erreicht vom Domfußboden aus gemessen eine Höhe von 109 Metern. Heute ist der Stern eines von wenigen Elementen, die von der ursprünglichen, sehr filigran gestalteten neugotischen Zinkverkleidung des Turmes erhalten sind. Der Rest der Außengestaltung war nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg unter Erhaltung der originalen Eisenkonstruktion zwischen 1961 und 1973 in modernen Formen erneuert worden.

Der Stern von 1860 ist der zweite Stern, der die Vierung des Domes markiert. Er ist der Ersatz für einen mittelalterlichen Stern, der bereits auf den frühesten bekannten Stadtansichten, die den Dom aus einer westlichen Perspektive zeigen, zu erkennen ist. Dieser befand sich hoch oben im Giebel der provisorischen Trennmauer, mit welcher der 1322 geweihte Domchor bis 1863 vom unvollendeten Quer- und Langhaus abgemauert war.

Nach einer aus dem 15. Jahrhundert stammenden Quelle bezeichnete der Stern jenen Ort, an dem dereinst die Gebeine der Heiligen Drei Könige ruhen sollten. Tatsächlich war es im Mittelalter geplant, den Dreikönigenschrein nach der Domvollendung in der Vierung, dem Schnittpunkt von Lang- und Querhaus aufzustellen. Durch die Portale der West- und der beiden Querhausfassaden hätten die Pilger auf den Schrein zuströmen und ihn in Prozessionen umschreiten können. Da der Dom im Mittelalter unvollendet blieb, bewahrte man den Schrein provisorisch in der Achskapelle des Domes auf. Im 19. Jahrhundert wurde er vorübergehend in die Schatzkammer überführt. An seinem heutigen Standort hinter dem Hochaltar befindet er sich erst seit dem Domjubiläum 1948.

 

Die Schaltzeiten für die Erleuchtung des Sterns:

 

Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember, ab ca. 19.15 Uhr (bis 25. Dezember, 8 Uhr morgens) 

ab dem 25. Dezember bis einschließlich 10. Januar: täglich ab 16 Uhr nachmittags bis 8 Uhr morgens 

endgültiger Ausschaltzeitpunkt: Montag, 11. Januar, 8 Uhr morgens

 

Weihnachten 2020: „Das ist unser Fest“ – Theresia Stamm über die Gestaltung der Weihnachtstage in der Corona-Zeit

20. Dezember 2020; ksd

Weihnachten 2020: in diesem Corona-Jahr ist alles anders als sonst – oder doch nicht? Leere Plätze, wo sich sonst Menschen auf den Weihnachtsmärkten drängten. Lockdown statt Hektik in den Einkaufsstraßen. Und auf große Familienfeiern und Reisen quer durch die Lande sollen die Menschen wegen Corona verzichten. Das Jahr hat vielen viel abverlangt – wie lässt sich da Weihnachten feiern? Als Famile, als Paar, als psychisch belasteter Mensch oder als jemand, der schon lange einsam ist? Einfach als Mensch in diesem besonderen Jahr? Und ist wirklich alles anders als sonst? Experten aus Einrichtungen im Stadtdekanat Köln geben in unserer vierteiligen Reihe Impulse, Ideen und Einblicke ins eigene Innere. Theresia Stamm leitet die Ehe-, Familien- und Lebensberatung Köln-Porz.

 

„In diesem Jahr fällt Weihnachten aus.“ – „Weihnachten wird in diesem Jahr ruhiger sein. Wir bleiben mit unseren Kindern zu Hause und der jährliche Stress Familienbesuche zu koordinieren, entfällt.“ So lauteten zwei spontane Antworten von Klienten in der Beratung im Hinblick auf die staatlichen coronabedingten Einschränkungen zu Weihnachten.

Laut einer Umfrage des „Kantar EMNID Instituts“ im Auftrag des evangelischen Magazins „chrismon“ gaben auf die Frage „Worauf könnten Sie Weihnachten am wenigsten verzichten?“ 53 Prozent der Befragten an, am Wenigsten auf Besuche an den Weihnachtstagen verzichten zu können. Doch genau dies wird durch die Corona-Bestimmungen für viele Menschen so kommen. So ist die Planung der Weihnachtstage in diesem Jahr für Familien eine besondere Herausforderung.

Wie kann der Wunsch nach stimmungsvollen Weihnachtstagen im Kontakt zu Familienmitgliedern über die Generationen hinweg und der Notwendigkeit zu verantwortlichem Handeln angesichts der Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus gelebt und gestaltet werden?

Eine allgemeingültige Antwort gibt es sicher nicht, aber ein paar Anregungen zur Gestaltung der Weihnachtstage:

Ein (längeres) Telefonat mit den Kindern und Enkelkindern führen.

Persönlich gestaltete Briefe – sie können wiederkehrend gelesen werden – und ausgesuchte Geschenke, die mit der Post verschickt werden können.

Das gemeinsame Auspacken der Geschenke währende der Bescherung am Heiligen Abend kann per Videokonferenz erfolgen.

Ein Treffen der Familienmitglieder am „Hirtenfeuer“, einem kleinen Lagerfeuer im Garten, mit dem Vorlesen des Weihnachtsevangeliums und dem Singen von Weihnachtsliedern.

Ein gemeinsamer Krippensparziergang zu verschiedenen Kirchen  

Eine Verabredung zum Weihnachtsspaziergang in der Natur mit selbstgebackenen Plätzchen und Kaffee oder Glühwein für unterwegs.

Für die eigene Weihnachtsstimmung sorgen: sich ein leckeres Essen gönnen, Weihnachtslieder oder ein Weihnachtskonzert oder andere Musik hören.

Sich in Dankbarkeit an zurückliegende weihnachtliche oder andere Familienfeiern erinnern.

Im eigenen Umfeld Kontakt zu alleinlebenden Menschen aufnehmen.

 

Gerade in den Momenten der Ruhe, Stille oder Trauer hat uns Gott seine Nähe zugesagt. Dessen können wir uns gewiss sein.

 

„Das ist unser Fest,

was wir heute feiern:

das Kommen Gottes zu den Menschen,

damit wir zu Gott kommen.“

Gregor von Nazians


 

 

 

Auf den anderen schauen: Mit Johannes dem Täufer in die dritte Adventswoche – Videobotschaft von Stadtdechant Kleine

13. Dezember 2020; ksd

Köln. Am dritten Advent feiert die Kirche den Sonntag „Gaudete – freut euch“. 2020 fällt der dritte Advent zusammen mit der Verkündung des neuen „harten“, also umfassenden Lockdowns. Einer, der selbst viel durchgemacht hat, doch die Hoffnung nie verlor und den Menschen eine bessere Zeit verkündete, ist Johannes der Täufer. Er gilt als Vorläufer des sehnlichst erwarteten Messias und taufte Jesus sogar im Jordan. Am dritten Advent besucht Kölns Stadtdechant Robert Kleine mit uns einen ganz besonderen johannes’schen Ort: St. Johann Baptist in Roggendorf-Thenhoven am Worringer Bruch.

Johannes lässt keinen Zweifel daran, auf wen es ankommt, obwohl viele ihn für den Messias hielten, mit dem laut jüdischer Überlieferung das Heil in die Welt kommen sollte. Er wurde geliebt, gehasst, gefeiert und verfolgt. In der neuromanischen Backsteinkirche zeigt Johannes unmissverständlich auf Christus. Christus am Kreuz – als wolle er damit zweierlei sagen: „Seht, was ihr dem angetan habt, der gekommen war, euch zu erlösen und euch das Leben in Fülle zu geben!“, aber auch: „Seht auf ihn, nicht auf mich, ER ist es, auf den ihr gewartet habt.“ Und wie hat er es dem Evangelium nach gesagt? „Ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu binden.“

„Das ist eine Grundtendenz bei Johannes“, sagt Stadtdechant Msgr. Kleine in seiner Videobotschaft. „Er weist von sich weg, ist nicht ichbezogen.“ Stattdessen lenkt er unsere Aufmerksamkeit auf Jesus Christus, auf Gott und „auf das, was wir dem Nächsten tun sollen“, so Kleine. Und so könnte Johannes Ansporn sein für uns für die dritte Adventswoche, „dass wir neu schauen auf Christus nochmal auf sein Wort hören, füreinander sorgen, uns Zeit nehmen für Gott und den anderen“.

 

Selbstbewusste Dörfer

 

Um 1864 waren es die Bewohner von Roggendorf und Thenhoven leid, für den Gottesdienst immer nach Worringen laufen zu müssen. Sie wollten endlich eine eigene Kirche und beauftragten den Baumeister Heinrich Nagelschmidt mit der Errichtung eines Gotteshauses. Ein paar Jahre lang waren die pfarrlichen Verhältnisse noch unklar und so durften die Roggendorfer und Thenhovener zunächst keinen Gottesdienst an den hohen Feiertagen feiern in ihrer neuen Kirche. Das änderte sich 1875 und im Jahr 1892 zeigte die Gemeinde ihr neues Selbstbewusstsein durch den Anbau eines großen Vierkantturmes.

Aus jenen Anfangsjahren stammen noch der Taufstein und die Beichtstühle. Auch der Prospekt Weidtmann-Orgel ist noch aus dem 19. Jahrhundert und wurde in den 1990er-Jahren für die neue Marcussen-Orgel verwandt. Der Rest der Ausstattung ist überwiegend modern. Die Fenster stammen von Dieter Hartmann und erzählen die Heilsgeschichte. Die darüber liegenden ornamental gestalteten Flächen illustrieren die sieben Sakramente, das achte Fenster thematisiert den Aspekt von Musik und Beten.

Anfang der 1970er-Jahre war der Altarraum modernisiert und den Anforderungen der durch das Zweite Vatikanische Konzil erneuerten Liturgie angepasst. Der Altar entstand in Maria Laach (1970), das Altarkreuz entwarf Hubert Gülden (1971), der Tabernakel aus Bronze und Elfenbein stammt von Karl Matthäus Winter (1960). Bereits 1954 hatte der Abt des Klosters Mariawald der Kirche eine schöne neu-gotische Pietà geschenkt. Aber die Blicke der Besucherinnen und Besucher zieht natürlich auch der heilige Johannes an. Der begrüßt sie im übrigen auch gleich beim Eintritt – durch eine Botschaft auf dem Relief über dem Eingang. Da fordert er uns auf: „Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet ihm die Straßen, bringt Früchte hervor, die eure Umkehr zeigen“ – so wie er es getan hat, als er umherzog und predigte und die Welt darauf einstimmte, dass da nach ihm noch einer kommen würde, der sie mit seiner Liebe aus den Angeln heben würde. Ihm die Wege in unsere Herzen und von Herz zu Herz zu ebnen – diese Botschaft gilt besonders, aber nicht nur in diesem Advent.

 

St. Johannes Baptist befindet sich in der Baptiststraße 35 in 50769 Köln-Worringen.

www.pankratius.info

  

Der Bethlehem-Express fährt durch Porz: Aktionen zu Weihnachten

14. Dezember 2020; ksd

Update (19. Dezember):  Auf Grund der aktuellen Entwicklung bezüglich der Corona-Pandemie und der angepassten Hygienemaßnahmen ändert sich das Konzept für die Outdoor-Veranstaltungen der Katholischen Kirche in Porz am Heiligabend (Donnersta, 24. Dezember).


Der Betlehem-Express fährt
Der Betlehem-Express wird am 24. Dezember um 13 Uhr wie angekündigt starten. Bis 18 Uhr fährt er auf der angekündigten Route durch ganz Porz (siehe unten). Die Strecke verläuft von Urbach über Grengel nach Wahnheide. Anschließend geht es nach Wahn und über die Bundesstraße nach Eil, weiter über die Bonnerstrasse und die Bergerbrücke, durch Porz bis hin nach Ensen.

 

Keine Haltestellen – 6 Stationen abgesagt

Die Mitmachkrippenspiele an den Stationen müssen leider entfallen. Die Auflagen sehen vor, dass nur Personen mit Anmeldung teilnehmen können. Das entspricht leider nicht den Möglichkeiten und der Idee den Familien einen niederschwelligen Zugang zu einer weihnachtlichen Feier zu ermöglichen, teilt die Katholische Kirche in Porz mit.


Lichtergottesdienst in der Groov abgesagt

Von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist auch der Lichtergottesdienst in der Groov betroffen. Die Auflagen kann die Kirche in Porz mit ihren Möglichkeiten nicht erfüllen, daher entfällt der Giottesdienst. Alternativ ist die fußläufige Zündorfer Kirche St.
Mariae Geburt, Hauptstraße 143 in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet. In der Kirche werden die Einhaltung der Corona-Maßnahmen durch ein Willkommensteam gewährleistet. Es gibt einen Sternenweg, der zur beleuchteten Krippe führt und einen separaten Ausgang.

 

Alle Kirchen weitestgehend geöffnet
Zum individuellen Besuch der Kirchen und der Krippen sind über die Weihnachtsfeiertage und darüber hinaus weitestgehend alle Kirchen tagsüber geöffnet. Informationen finden Sie dazu an den Schaukästen der Kirchen.

 

Über die Hotline 02203 2902306 können bis Mittwoch, 23. Dezember, Anmeldungen für die Gottesdienste an den Weihnachtsfeiertagen entgegengenommen werden. Des Weiteren werden einige Gottesdienst gestreamt über YouTube sowie www.katholisch-in-porz.de

 

Die Termine des Betlehem-Express':

12.30 Uhr Urbach/Am Leuschhof
13.30 Uhr Wahnheide/Kirche
14.10 Uhr Wahn/Kirche, Parkplatz
15.30 Uhr Eil/Pfr. Oermann Platz
16.40 Uhr Fronleichnam/ Spielplatz Ecke Bonnerstr./Planckstr.
17.30 Uhr Ensen/Marktplatz

 

Gottesdienste im Stream

 
Die Porzer streamen verschiedene Weihnachtsgottesdienste online:
Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember, 17 Uhr
Jugendchristmette über ZOOM und auf Youtube

Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember, 20 Uhr
Christmette am Heilig Abend, Live auf Youtube

Freitag, 25. Dezember, 9 Uhr
Hl. Messe über Zoom

 

Mehr unter https://impuls.st-maximilian-kolbe.de/ Dort gibt es auch Krippenfiguren zum Ausdrucken und Ausmalen.

 

Gedanken zum zweiten Advent: Radio Köln-Reihe mit Stadtdechant Robert Kleine – sich selbst Raum geben

9. Dezember 2020; ksd

Köln. Halbzeit im Advent – doch da gilt es nicht, in Hektik zu verfallen, sondern Zeit und Ruhe in den Advent und die Vorbereitung auf Weihnachten hineinzubringen. Dafür gibt der Kölner Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine in den „Gedanken zum Advent“ auf Radio Köln einige Anregungen.

Es ist Zeit, sich selbst Raum zu geben – aber auch an andere zu denken. Gerade in diesem Jahr, in dem die Advents- und Weihnachtszeit coronabedingt anders sind, als wir es gewohnt sind.

  

Eine handfeste Type: Der heilige Josef – Videobotschaft von Stadtdechant Robert Kleine zum zweiten Advent

6. Dezember 2020; ksd

Köln. Zum zweiten Advent lenkt Stadtdechant Robert Kleine den Blick auf den heiligen Josef, Jesu Ziehvater. Im Video nimmt er uns daher mit nach St. Joseph in Köln-Poll.
Vom heiligen Josef sind keine Worte überliefert. Nur Träume. Träume, die der jungen Familie um Maria, das Kind und Josef selbst das Leben retteten. Dass Josef deshalb alles andere als „eine schläfrige Type“ oder ein Träumer war, macht Msgr. Kleine in seiner Videobotschaft zum zweiten Advent deutlich. Und er stellt uns Josef, die „handfeste Type“ als Vorbild vor Augen: „Machen wir nicht viele Worte, packen wir an, sorgen wir füreinander“, so der Kölner Stadtdechant.


„Der Herr ist mein Hirte“


Dass die Glasfenster von St. Joseph Psalm 23, „Der Herr ist mein Hirte“ widerspiegeln, passt auch ganz gut zum Josephspatrozinium des Gotteshauses an der Poller Hauptstraße. Denn bevor Jesus zu dem Mann heranwuchs, den man auch als den Guten Hirten verehrt, und der mit seiner Frohen Botschaft über die Liebe Gottes die Welt verändern sollte, musste er erst einmal überleben.
König Herodes wollte dem neugeborenen Kind das Leben nehmen, denn die Prophezeihung hatte ihm verkündet, dass dieses bei Tieren im Stall geborene Kind der neue König der Welt sein würde. Josef jedoch nahm seine kleine Familie und floh. In den kommenden Jahren sorgte er dafür, dass das Kind überlebte, heranwuchs, schon früh seine für die Eltern oft unverständlichen und eigenwilligen Wege gehen konnte – und zudem einen sicheren Beruf erlernte: Zimmermann, wie er selbst einer war. Wie der Gute Hirte sorgte Josef also dafür, dass es Jesus an nichts mangelte, dass ihm seine Feinde nichts anhaben konnten und dass er sie nicht zu fürchten brauchte.
St. Joseph wurde in den 1860er-Jahren erbaut. Als Architekt ist ein Baumeister Nageschmidt aus Köln in den Annalen verzeichnet. Es wurde ein neugotischer, dreischiffiger Kirchenbau mit hohem Mittelschiff und niedrigeren Seitenschiffen errichtet, gekrönt von einem quadratischen Turmbau mit achteckigem Spitzhelm. 1864 wurde St. Joseph eingeweiht -- zunächst als Rektoratskirche von St. Heribert. 1866 wurde St. Joseph dann zur selbstständigen Pfarrei erhoben.
Ein Wirbelsturm kurz vor der Jahrhundertwende und die beiden Weltkriege sorgten für Zerstörungen und Verluste am Kirchenbau, sodass ein Neu- beziehungsweise Wiederaufbau nötig wurde. Bis zum Jahr 1951 dauerten die Arbeiten am jetzt einschiffigen Kirchenbau an, so die Pfarrchronik. Bis 1956 kamen ein frischer Innenputz, ein neues Geläut und eine Klais-Orgel hinzu. 1963 kamen dann die Fenster mit den Motiven zum Guten Hirten dazu.
Die Kirche präsentiert sich modern, hell und großzügig. Das schützende Zeltdach erinnert an die Beschützerrolle des heiligen Josef – und natürlich findet sich auch an eine anrührende Skulptur des Zimmermanns mit seinem Ziehsohn Jesus in der Kirche.

 

www.kirche-deutz-poll.de

 

 

 

„damit's heller wird“ und „Herzenssachen machen“: Aktionen zu Advent und Weihnachten

7. Dezember 2020; ksd

Köln. Die Kirchen in Köln-Mitte und ihre Partner stellen sich den besonderen Herausforderungen, die der Advent 2020 bereit hält. Unter dem Motto „damit’s heller wird“ gibt es verschiedene Aktionen und Angebote von „Katholisch in Köln-Mitte“ (Sendungsraum Köln-Mitte), DOMFORUM und Bahnhofsmission sowie Kooperationen mit der AntoniterCityKirche. Zum Auftakt wurden Kerzen und eine Grußkarte von Sankt Nikolaus und seinen Helferinnen und Helfern verteilt. Das DOMFORUM lädt außerdem  in dieser besonderen Zeit zur Aktion „Herzenssachen machen“ ein.

„Ich freue mich, dass wir in dieser für viele Menschen herausfordernden Zeit gemeinsam mit unseren Partnern die Hoffnung und Zuversicht der Adventszeit verbreiten und damit dazu beitragen können, dass es für uns alle ein wenig heller wird“, sagt der Leitende Pfarrer der Innenstadtgemeinden, Dominik Meiering.

Neben einigen coronakonformen Aktionen im Innenstadtbereich finden sich auf der Aktionsseite www.damitshellerwird.koeln und in den Sozialen Medien verschiedene digitale Angebote: Ein Adventskalender mit Hoffnung stiftenden Grußbotschaften verschiedener Menschen aus der Kölner Stadtgesellschaft – von Stadtdechant Monsignore Robert Kleine über den Frontmann der Höhner, Henning Krautmacher, bis hin zur Journalistin und Inkluencerin Natalie Dedreux. Darüber hinaus gibt es eine Sammlung guter Nachrichten aus Köln und aller Welt. Hinzu kommen weitere Angebote, die im Laufe des Advents die Aktionsseite füllen werden.

 

„Herzenssachen machen“

 

„Die Rückkehr in unser Stammhaus nach der Sanierung haben wir uns zwar deutlich anders vorgestellt. Aber auch wenn wir coronabedingt nur mit deutlich eingeschränktem Angebot starten können, möchten wir den Menschen ganz besonders im Advent eine Anlaufstelle für Gespräch, Trost und Zuversicht sein – vor Ort, digital und telefonisch“, sagt Rainer Tüschenbönner, Leiter des DOMFORUMs und des Katholischen Bildungswerks Köln. Unter dem Leitwort „Herzenssachen machen“ lädt das DOMFORUM dazu ein, sich Gedanken zu machen, was für einen selbst zu Advent und Weihnachten echte Herzenssachen sind. Über eine digitale Anzeige gibt es dazu in den bunt geschmückten Fenstern des DOMFORUMs 24 Anregungen und Impulse. Das Design lehnt sich an das Jahresthema des DOMFORUMs an, „Hauptsachen machen“ und stammt von Dorle und Michael Schmidt vom Kölner Studio komplementaer.

Wer mitmachen will, kann dem DOMFORUM seine Herzenssachen für Advent und Weihnachten über die Facebook-Seite oder per E-Mail schicken unter damitshellerwird@domforum.de

 

www.domforum.de

  

Gedanken zum Advent: Radio Köln-Reihe mit Stadtdechant Robert Kleine – die Tür zum Herzen öffnen

2. Dezember 2020; ksd

 

Köln. Aktuell sind viele Türen verschlossen – die von Restaurants etwa, von Fitness-Studios, Museen, Theatern oder Kinos. Doch es gibt auch Türen, die offen stehen – die der Kirchen –, und Türen, die wir selbst öffnen können: die zu unseren Herzen. Der Kölner Stadt- und Domdechant Robert Kleine spricht darüber zum Auftakt der diesjährigen Reihe „Gedanken zum Advent“, die auf „Radio Köln“ ausgestrahlt wird.

Der Advent ist die Zeit, in der wir eingeladen sind, uns auf Weihnachten vorzubereiten und einzustimmen. Es kann eine Zeit des Besinnens sein, des ruhigeren Alltags – und des Lichtes. Und dieses Licht können wir für andere sein, können wir in ihrem Herzen entzünden und in ihren Alltag tragen. Msgr. Kleine lädt dazu ein, jetzt besonders auf die zu schauen, die alleine sind und deren Alltag wir mit einem Anruf, einem Brief oder auf andere Weise erhellen können.

 

Mit Tatkraft, Mut und Gottvertrauen: Videobotschaft von Stadtdechant Robert Kleine zum ersten Advent

29. November 2020; ksd

 

Köln. Mit dem ersten Advent beginnen wir, uns auf Weihnachten vorzubereiten. Vier Wochen lang können wir uns darauf einstimmen, dass mit Jesus vor mehr als 2000 Jahren das Mensch gewordene göttliche Licht und die göttliche Liebe in unsere Welt gekommen sind. Wir feiern Christus als den „König der Welt“, als „Licht der Welt“ und als Erlöser. Doch all das begann mit der Geburt in einem Stall, einer Felsgrotte in Bethlehem – und davor mit dem „Ja“ eines jungen Mädchens zu dem, was Gott mit ihr vorhatte: Maria, Jesu Mutter und Begleiterin bis zu seinem Tod. Maria kann uns gerade im coronabedingt dunkleren und stilleren Advent 2020 ein Vorbild sein mit ihrem Mut, ihrer Tatkraft und ihem Gottvertrauen, erklärt Stadtdechant Robert Kleine in seiner ersten diesjährigen Videobotschaft zum Advent.

In den kommenden vier Wochen veröffentlichen wir zu jedem Sonntag eine Videobotschaft des Kölner Stadt- und Domdechanten. „Darin soll es um biblische Figuren gehen, die uns in dieser Zeit begegnen“ , erklärt Msgr. Kleine. „Deshalb sende ich meine Grüße an den kommenden vier Adventssonntagen aus verschiedenen Kirchen in unterschiedlichen Veedeln unserer Stadt." Die erste Person ist Maria. „Ihr sind über 20 Kirchen in Köln gewidmet und ihr Name begegnet uns sogar in einem Stadtteil. Und deshalb melde ich mich im ersten Video aus St. Maria Königin in Marienburg."

 

Gottes Zelt unter den Menschen: St. Maria Königin in Köln-Marienburg


„Ich baue, was ich glaube“, hat der legendäre Kirchenbauer und Architekt Dominikus Böhm (1880-1955) einmal gesagt. Das spiegelt auch seine letzte Kirche wider: St. Maria Königin in Köln-Marienburg. Ein Jahr vor seinem Tod wurde sie vollendet, später von seinem nicht minder bekannten Sohn Gottfried – der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feierte – um einen Glockenturm ergänzt. Der Kölner Stadtdechant Robert Kleine hat die Kirche zum ersten Advent besucht.

Die Backstein-Kirche ist von einem zeltförmigen Dach überspannt und wird deshalb auch als „Zelt Gottes unter den Menschen“ bezeichnet. Gleichzeitig öffnet die komplett verglaste Südwand den Blick ins Freie, lässt Licht in den Kirchenraum fallen und verbindet so Himmel und Erde. Die Glaswand, die von Dominikus Böhm und Heinz Bienefeld entworfen wurde, greift Motive der an Maria gerichteten Lauretanischen Litanei auf. Sie erinnert auch daran, dass Menschen seit frühchristlichen Zeiten bei der Gottesmutter als Mittlerin zu Christus und Gottvater ihre Zuflucht nehmen. Auch der Schutzmantel der Muttergottes erinnert an das Himmelszelt. So findet sich, wer die kleine Kirche an der Goethestraße besucht, geborgen bei Gott und Maria – und durch die lichte, offene Gestaltung des Gotteshauses gleichzeitig in der Welt.
Die Verbindung aus Spiritualität und Welt, Modernität und Geschichte macht den Besuch von St. Maria Königin zu etwas Besonderem. Hervorzuheben sind etwa noch die Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert und der gestickte Kreuzweg von Hilde Buchholz. Neun Buntglasfenster in der Ostwand erinnern an die frühere Notkirche, die in der benachbarten Villa untergebracht war. Der Tabernakel zeigt eine moderne Darstellung der Anbetung des Jesuskindes durch die Heiligen Drei Könige. Etwas tiefer als der sonstige Kirchenraum liegt die runde Taufkapelle mit ihrer ebenfalls eindrucksvollen Glaskunst und Gestaltung.

 

Mehr unter www.am-suedkreuz-koeln.de

 

 

 

Advent 2020: Eine stille(re) Zeit – Kölns Stadtdechant Robert Kleine zum 1. Advent (Audio)

26. November 2020; ksd

Der Advent 2020 verläuft anders, als wir es gewohnt sind: Ohne Weihnachtsmärkte und Adventskonzerte, mit Corona-Auflagen – und mit der Chance, sich neu zu besinnen. Auf die Menschen und auf das, was uns wirklich wichtig ist.

Die Kirchen sind geöffnet und laden dazu ein, einen Moment der Ruhe und Besinnung zu finden. Im Audio-Beitrag für Radio Köln stimmt der Kölner Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine auf den ersten Advent ein.

 

 

 

Online-Adventskalender öffnet ab dem ersten Advent Türen am Kölner Dom

27. November 2020; ksd

 

Köln (mk). „Macht hoch die Tür“: Ab dem ersten Adventssonntag (29. November) kann man auch in diesem Jahr auf www.koelner-dom.de und in der App des Kölner Domes virtuelle Türen öffnen: Tag für Tag öffnet der Online-Adventskalender ein Türchen und ermöglicht den Blick auf spannende Dom-Details. Darüber hinaus gibt es meditative Impulse. Der Dom-Adventskalender findet zum fünften Mal statt.

„Die diesjährige Advents- und Weihnachtszeit fordert uns ganz besonders heraus“, sagt Dompropst Monsignore Guido Assmann. „Auf vieles, was diese Zeiten üblicherweise prägt, müssen wir verzichten: Begegnungen, Weihnachtsmärkte, Adventssingen. Mehr noch als sonst sehnen wir uns nach einem Licht in der Dunkelheit. Die Türchen unseres Adventskalenders sollen kleine Lichtblicke sein, die uns den Dom, seine Geheimnisse und Gottes ermutigende Botschaft auch aus der Distanz erfahrbar machen.“

 

Musikalische und meditative Impulse

 

Die täglichen Videos, die auch auf den Social-Media-Auftritten der Kathedrale veröffentlicht werden, lassen einerseits wichtige Arbeiten der Dombauhütte, die im Jahr 2020 abgeschlossen wurden, Revue passieren. Sie dokumentieren das neue Gitter am Nordquerhaus, die Rückkehr des restaurierten Christusfensters in den Dom und das Versetzen der Friedensengel am Nordturm. 

Darüber hinaus ermöglicht der Adventskalender einen näheren Blick auf normalerweise nur bedingt zugängliche bedeutende Kunstwerke des Binnenchores aus dem 14. Jahrhundert wie auf den Hochaltar, das Chorgestühl und die Chorschrankenmalereien. Im besonderen Fokus stehen dieses Jahr auch die Domglocken mit dem ältesten Geläut des Domes im Vierungsturm, den mittelalterlichen Großglocken Pretiosa und Speziosa sowie dem weltbekannten „Decke Pitter“.

Darüber hinaus laden bildstarke Meditationen, musikalische Impulse der Kölner Dommusik sowie kurze Betrachtungen des Dompropstes zu geistlichen Auszeiten ein.

Zu finden ist der Online-Adventskalender hier mit dem Direktlink. Außerdem erreichen Sie den Adventskalender über die App des Kölner Domes, hier zum Download über den App Store (Apple) oder Google Play.