„Typisch Advent“: Der Online-Adventskalender des Kölner Domes

26. November 2021; ksd

Köln (mk). Ab dem ersten Adventssonntag kann man auch in diesem Jahr auf www.koelner-dom.de und in den Sozialen Medien des Kölner Domes wieder virtuelle Türen öffnen: Der Online-Adventskalender erlebt seine sechste Auflage.

„In unserem diesjährigen Online-Adventskalender haben wir hauptamtlichen wie nebenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Domes die Frage gestellt, was für sie die Adventszeit ausmacht“, sagt Dompropst Msgr. Guido Assmann. „Wir haben gefragt, ob sie bestimmte Adventserinnerungen haben oder Adventstraditionen pflegen, welche sinnlichen Erfahrungen sie fest mit der Zeit vor Weihnachten verbinden – und welche Momente, beruflich oder privat, ihren ,typischen Advent' prägen. Die daraus entstandenen kurzen Videoclips geben nicht nur einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche am Dom, sondern vermitteln gleichzeitig, was für uns am Dom ‚ typisch Advent‘ ist.“

Natürlich ist auch Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine mit einem Beitrag vertreten.

Darüber hinaus laden bildstarke Meditationen, musikalische Impulse der Kölner Dommusik sowie kurze Betrachtungen des Dompropstes zu geistlichen Auszeiten ein.

 

3G-Zugang und empfohlene Anmeldung für einzelne Gottesdienste im Dom

 

Auf der Website des Kölner Doms finden sich auch Hinweise auf (vor-)weihnachtliche Veranstaltungen, Konzerte und Termine im Kölner Dom – sowie die Einladung zu den Gottesdiensten in dieser für Christinnen und Christen besonders geprägten Zeit.

Für den Heiligen Abend (Christvesper), die Heilige Nacht (Mitternachtschristmette), die Jahresabschlussmesse und die beiden Pontifikalämter am 6. Januar gilt die 3G-Reglung. Eine Anmeldung ist dazu nicht erforderlich.

Für die Messfeiern am ersten Weihnachtstag und die weiteren Messfeiern am 6. Januar 2022 wird eine Anmeldung empfohlen.

 

„Damit’s heller wird“ – Kirchen bieten im Advent mit mobilem Kerzentisch und im DOMFORUM Möglichkeiten zum Innehalten

26. November 2021; ksd

Köln (kkm/df). Der Katholische Kirchengemeindeverband Köln-Mitte und seine Projektpartner haben jetzt die gemeinsame Adventsaktion „damit’s heller wird“ vorgestellt. Erstmalig dabei ist ein eigens zum mobilen Kerzentisch umgebautes Lastenfahrrad, mit dem die Kooperationspartner bei verschiedenen Aktionen im Advent den vielen Besucherinnen und Besuchern der Innenstadt die Möglichkeit bieten, kurz innezuhalten und für einen lieben Menschen eine Kerze zu entzünden.

Nach der erfolgreichen ökumenischen Aktion im vergangenen Jahr haben die beteiligten Partner beschlossen, unter dem Motto „damit’s heller wird“ künftig in jedem Advent ihre zahlreichen Angebote zu bündeln und gemeinsam zu präsentieren. Verschiedene Aktionen und Angebote der Innenstadtgemeinden „Katholisch in Köln-Mitte“, vom DOMFORUM, dem Katholischen Stadtdekanat Köln, der Bahnhofsmission und der AntoniterCityKirche sind auf der gemeinsamen Aktionsseite www.damitshellerwird.koeln zusammengefasst. Von Advents- und Weihnachtsgottesdiensten über Führungen, Vorträge, Kindertheater bis hin zu den traditionellen weihnachtlichen Mitsing-Konzerten für die ganze Familie finden sich hier zahlreiche Veranstaltungen.

 

Soziale Angebote und Einladung zum Engagement

 

Ergänzt wird die Veranstaltungsübersicht durch eine Zusammenstellung sozialer Angebote der kirchlichen Partner in der Advents- und Weihnachtszeit, sowie eine Übersicht über Möglichkeiten, sich in dieser Zeit ehrenamtlich zu engagieren, zum Beispiel bei Weihnachtsfeiern für Wohnungslose. Eine neue Datenbank und Broschüre findet sich unter https://hilfe-in-koeln.de

„Damit’s heller wird: das ist die Überschrift für viele lichtvolle Augenblicke und Veranstaltungen in unserer Kölner Innenstadt in diesem Advent. Wir haben uns zusammen mit vielen Ehrenamtlichen Gedanken gemacht, wie das gehen kann: dass es heller wird. Wir wollen auf den hinweisen, der uns Licht ist. Und unserem Leben Strahlen und Glanz bringt: Jesus Christus. Als Kind in der Krippe bringt er nicht nur Kinderaugen zum Strahlen. Bestenfalls erinnern auch wir Erwachsene uns an das berühmte Wort, das über Jesus an Weihnachten gesagt wird. ,Sein Licht leuchtet in der Finsternis' “, sagt der leitende Innenstadtpfarrer Dr. Dominik Meiering.

 

Hier gibt es ein Interview von DOMRADIO.DE mit Pfarrer Meiering zum Nachlesen.

 

Meditation und Mitsingen im DOMFORUM

 

„Wir tun uns gut...damit’s heller wird“ lautet die Variation des Leitworts im DOMFORUM, dem Haus der Katholischen Kirche in Köln, direkt gegenüber vom Kölner Dom. „Mit Vorfreude und dankbar für das, was vielleicht wieder geht, starten wir in die Advents- und Weihnachtszeit. Gerade in der noch nicht überwundenen Krise ist es wichtig, sich Gutes zu tun, in besonderer Weise auf sich und die Lieben zu achten und sich zu stärken, damit wir wieder mehr leben und erleben können. Daher eine herzliche Einladung zu unseren Angeboten und Veranstaltungen im Advent!“, so DOMFORUMs-Leiter Rainer Tüschenbönner.

 

Meditationsangebote – jeden Montag im Advent in Raum 5.7 des DOMFORUMs:

13 Uhr Mittagspause in Bewegung

16 Uhr Klangmeditation am 29. November und 13. Dezember

16 Uhr Geführte Meditation am 6. und 20. Dezember
18 Uhr Meditation im Sitzen und Gehen

 

Im Sinne einer „Spiritualität im Vorübergehen“ gibt es eine beleuchtete Stele im Foyer mit je einem Satz auf einer Stelen-Seite:

1. Ich tu mir gut.  / 2. Du tust mir gut. / 3. Wir tun uns gut. / 4. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Jesus)
Dazu liegen Postkarten aus mit vier unterschiedlichen Motiven, angelehnt an die Ausstellungsstele.

 

10 Minuten Zeit im DOMFORUM:
Mit Ihren Gedanken über das Leben, an die Lieben, an den Glauben, an etwas Gutes oder an gar nichts, einfach nur so: Schenken Sie sich 10 Minuten Zeit im DOMFORUM, am Kölner Dom mit Blick nach außen oder nach innen, täglich: Montag bis Samstag, 9.30 bis 17 Uhr; Sonnrtag, 13 bis 17 Uhr

 

Ausgewählte Veranstaltungen:

Dienstag, 30. November, 17.30 Uhr:
DomBibelForum: geht doch gemeinsam – Perspektiven des Zusammenlebens
Öffne deinem bedürftigen die Hand
Zum Umgang mit Armen und bedürftigen im Alten und neuen Testament

 

Mittwoch, 8. Dezember, 17 Uhr:

Kölsche Lieder 

Zum 10. Todestag von Hans Knipp 

Es gilt auch bei dieser Veranstaltung die „3-G-Regelung“. Da mitgesungen werden kann, ist für getestete Besucher*innen ein PCR-Test erforderlich. Einlass ab 16.30 Uhr.

 

Sa, 11. Dezember, 10.30 Uhr: 
Damit’s heller wird – Die vorweihnachtliche SchreibZeit im DOMFORUM

 

Do., 16. Dezember, 19 Uhr: 
Talk am Dom: Wie geht’s uns … so kurz vor Weihnachten?

Journalist und Autor Jürgen Wiebicke und Sozialpfarrer Franz Meurer im Gespräch

 

Kostenlose Tickets zu den Meditationsangeboten am Montag und allen Veranstaltungen unter:

www.domforum.de/veranstaltungen/ticketseite

 

Mehr unter www.domforum.de

 

Aufgrund der Vorgaben der aktuellen Corona-Schutzverordnung ist die Teilnahme an allen Veranstaltungen im DOMFORUM nur noch mit „2G“ (geimpft oder genesen) möglich. Bei bestimmten Events und den Meditationsangeboten gilt die „2G plus“-Regel (geimpft, genesen und ein zusätzlicher tagesaktueller Schnelltest). „Wir hoffen, dass wir mit dieser Regelung doch noch viele der geplanten Veranstaltungen corona-sicher durchführen können“, so Rainer Tüschenbönner, Leiter des DOMFORUMs.

 

Ein Zeichen der Hoffnung : Der Stern von Bethlehem leuchtet am Kölner Dom

16. Dezember 2020; ksd

 

Köln (mk). Der goldene Kupferstern, der den Vierungsturm des Kölner Domes ziert, wird zwischen Weihnachten (24. Dezember, circa 19.15 Uhr) bis zum Fest Taufe des Herrn (10. Januar 2021) in der Dunkelheit angestrahlt. Auch als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht in herausfordernden Zeiten.

Wenn die Besucherinnen und Besucher der 18-Uhr-Christmette im Dom am Heiligen Abend nach dem Gottesdienst die Kathedrale verlassen und ihren Blick zum Vierungsturm heben, leuchtet ihnen von dort aus der Stern von Bethlehem entgegen: Zwischen Weihnachten und dem Fest Taufe des Herrn wird der Stern auf der Turmspitze mit Anbruch der Dunkelheit auf besondere Weise illuminiert und damit weithin sichtbar gemacht.

 

Das Licht der Welt ist Mensch geworden

 

„Mit diesem kleinen Akzent möchten wir die weihnachtliche Botschaft auf besondere Weise sichtbar machen“, sagt Dompropst Monsignore Guido Assmann. „Der leuchtende Stern über dem Dom kündet davon, dass Jesus, das Licht der Welt, Mensch geworden ist. Zugleich soll der illuminierte Stern uns in diesen herausfordernden Zeiten trösten und Mut machen. Er soll uns dazu aufrufen, zusammenzustehen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und hoffnungsvoll ins neue Jahr zu blicken.“

Auch Dombaumeister Peter Füssenich freut sich über die Beleuchtung des Sternes. „Wir sind der ,Licht Kunst Licht AG' mit Sitz, in Bonn, Berlin und Barcelona sowohl für die schöne Idee als auch für die beeindruckende Umsetzung und die Finanzierung des Projekts dankbar“, so Füssenich. „Möge der Stern in diesen schwierigen Zeiten, wie bereits für die Heiligen Drei Könige, ein Zeichen der Hoffnung und Freude sein und hell über unserer Stadt Köln leuchten“.

Um den Stern auf dem Vierungsturm erstmals deutlich heller als die Kathedrale leuchten zu lassen, sind in den vergangenen Tagen vier lichtstarke Scheinwerfer in etwa 70 Meter Entfernung quasi unsichtbar installiert worden. Zwei davon befinden sich im Inneren der beiden Haupttürme, die beiden anderen direkt hinter der Giebelwand auf Höhe der Traufen des nördlichen und südlichen Querhauses. 

 

Hoffnung und Optimismus

 

„Wir freuen uns sehr, den Kölnern ein Geschenk machen zu dürfen und dazu beizutragen, die anstehenden Festtage in diesen herausfordernden Zeiten zu erhellen“, sagt Professor Andreas Schulz, CEO der ,Licht Kunst Licht AG'. „Die besondere Illumination des Sterns von Bethlehem stellt für uns kein gewöhnliches Projekt dar – wir möchten den Menschen damit vor allem Hoffnung und Optimismus für die Zukunft geben. Darüber hinaus schätzen wir das Vertrauen und die Zusammenarbeit mit der Hohen Domkirche Köln sowie mit der RheinEnergie bei der Erarbeitung des neuen Lichtkonzeptes für die Außenbeleuchtung des Kölner Doms.“

Der Stern von Bethlehem ist für den Kölner Dom von alters her ein Symbol von zentraler Bedeutung. Schließlich ist die Kathedrale seit 1164 die Ruhestätte der biblischen Magier, die, wie das Matthäusevangelium berichtet, dem Stern folgend zum Stall von Bethlehem kamen, um Christus anzubeten.

 

Feuervergoldeter Kupferstern mit 19 Zacken

 

Wenn man sich dem Dom nähert, sieht man bereits aus der Ferne den im Durchmesser etwa anderthalb Meter großen, 19-zackigen, feuervergoldeten Kupferstern auf der Spitze des Vierungsturmes prangen. Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner hatte ihn eigenhändig am 15. Oktober 1860 auf den damals höchsten Punkt des noch unvollendeten Domes gesetzt. Der über der Vierung des Domes, das ist der Schnittpunkt von Lang- und Querhaus, stehende Eisenturm erreicht vom Domfußboden aus gemessen eine Höhe von 109 Metern. Heute ist der Stern eines von wenigen Elementen, die von der ursprünglichen, sehr filigran gestalteten neugotischen Zinkverkleidung des Turmes erhalten sind. Der Rest der Außengestaltung war nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg unter Erhaltung der originalen Eisenkonstruktion zwischen 1961 und 1973 in modernen Formen erneuert worden.

Der Stern von 1860 ist der zweite Stern, der die Vierung des Domes markiert. Er ist der Ersatz für einen mittelalterlichen Stern, der bereits auf den frühesten bekannten Stadtansichten, die den Dom aus einer westlichen Perspektive zeigen, zu erkennen ist. Dieser befand sich hoch oben im Giebel der provisorischen Trennmauer, mit welcher der 1322 geweihte Domchor bis 1863 vom unvollendeten Quer- und Langhaus abgemauert war.

Nach einer aus dem 15. Jahrhundert stammenden Quelle bezeichnete der Stern jenen Ort, an dem dereinst die Gebeine der Heiligen Drei Könige ruhen sollten. Tatsächlich war es im Mittelalter geplant, den Dreikönigenschrein nach der Domvollendung in der Vierung, dem Schnittpunkt von Lang- und Querhaus aufzustellen. Durch die Portale der West- und der beiden Querhausfassaden hätten die Pilger auf den Schrein zuströmen und ihn in Prozessionen umschreiten können. Da der Dom im Mittelalter unvollendet blieb, bewahrte man den Schrein provisorisch in der Achskapelle des Domes auf. Im 19. Jahrhundert wurde er vorübergehend in die Schatzkammer überführt. An seinem heutigen Standort hinter dem Hochaltar befindet er sich erst seit dem Domjubiläum 1948.

 

Die Schaltzeiten für die Erleuchtung des Sterns:

 

Heiligabend, Donnerstag, 24. Dezember, ab ca. 19.15 Uhr (bis 25. Dezember, 8 Uhr morgens) 

ab dem 25. Dezember bis einschließlich 10. Januar: täglich ab 16 Uhr nachmittags bis 8 Uhr morgens 

endgültiger Ausschaltzeitpunkt: Montag, 11. Januar, 8 Uhr morgens