Aktuelle Audio-Beiträge: Jakobus und Gereon – welche Spuren der Apostel und der Kölner Stadtpatron in der Domstadt hinterlassen haben

12. Mai 2021; ksd

Auf Soundcloud veröffentlichen wir Radio- und Audio-Beiträge mit dem Kölner Stadt- und Domdechanten Msgr. Kleine sowie weiteren Akteur*innen aus dem Stadtdekanat Köln.

 

Was der kölsche Köbes mit dem heiligen Jakobus zu tun hat

 

In den Brauhäusern der Stadt werden die Gäste traditionell von einem Köbes bedient, so nennt man in Köln die Bedienung im Brauhaus. Auch traditionell: die Köbesse sind eher von einer ruppigen Art. Doch unter der rauen Schale steckt oft ein herzlicher Kern. Am Sonntag, 25. Juli, sollte man einfach mal selbst besonders nett zu seinem Köbes sein. An diesem Tag feiert die Kirche den Apostel Jakobus. Was das mit dem Köbes zu tun hat? Das erklärt Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine im Beitrag auf Radio Köln: Seit Jahrhunderten pilgern Menschen zum Grab des Apostels in Santiago de Compostela. Viele mussten sich unterwegs etwas verdienen. In Köln haben viele im Brauhaus gearbeitet. „Und weil man nicht wusste, wie die heißen, nannte man sie einfach Jakobusse – op Kölsch Köbesse“, so Kleine. Wer aufmerksam durch die Domstadt geht, kann an vielen Stellen Spuren der Jakobspilger beziehungsweise des Jakobsweges entdecken. Übrigens ist auch der Kölner Dom eine Station des Jakobsweges.

 

Besuch beim heiligen Gereon und seiner in Köln einzigartigen Kirche

 

Der heilige Gereon ist einer der Kölner Stadtpatrone. Als römischer Soldat war er an den Rhein gekommen und in der Nähe von Köln ist er der Überlieferung nach im Jahre 304 enthauptet worden, weil er sich weigerte, an der Christenverfolgung teilzunehmen und selbst Christ war. Eine der zwölf romanischen Kirchen trägt Gereons Namen; hier befindet sich auch seine Grablege. Im Hof erinnert ein monumentaler Kopf aus Stein daran, wie Gereon getötet wurde. Im Beitrag auf Radio Köln erklärt Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Kleine, warum sich ein Besuch der Basilika lohnt: „ Der Chorraum ist ein Oktogon, ein achteckiger Bau – und das ist einzigartig in Köln“, so Kleine. Auch sonst gibt es jede Menge zu entdecken, zum Beispiel bei einer der Führungen, die das DOMFORUM anbietet (etwa am 24. Juli 2021 um 10 Uhr, mehr unter www.domforum.de/kirchenführungen).

 

Kardinal Woelki und Erzbistum Köln unter der Lupe: Apostolische Visitation (Beitrag oben auf der Seite)

Um die Lage im Erzbistum Köln und die Situation rund um Kardinal Rainer Maria Woelki unter die Lupe zu nehmen, hat Papst Franziskus zwei Apostolische Visitatoren beauftragt, eine Untersuchung im Erzbistum Köln durchzuführen. Sie sollen die pastorale Krise und die Krise rund um die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der Kirche begutachten. Anfang Juni haben Kardinal Anders Arborelius (Stockholm) und Bischof Hans van den Hende (Rotterdam und Vorsitzender der Niederländischen Bischofskonferenz) ihre Arbeit aufgenommen. Was diese Entscheidung des Papstes bedeutet und ob er auch zum Gespräch eingeladen wird, erzählt Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine im Beitrag auf Radio Köln.

 

Was das Rücktrittsangebot von Kardinal Marx für die Kirche bedeutet

Am 4. Juni hallte es wie ein Paukenschlag durch die katholische Kirche: der Münchner Kardinal Reinhard Marx, in der Vergangenheit lange Jahre der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Präsident der Europäischen Bischofskonferenzen COMECE, gab bekannt, dass er Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten habe. Die Kirche sei an einem toten Punkt, Veränderungen und vor allem die Übernahme persönlicher Verantwortung von Amtsträgern im Zuge der Missbrauchsaufarbeitung dringend geboten. Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine wurde von Radio Köln dazu befragt, wie er diesen Schritt wahrgenommen hat. Den Beitrag können Sie hier nachhören.

 

Kölns Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine erklärt im Beitrag auf „Radio Köln“ , warum die Kirche an Pfingsten Geburtstag feiert. Und auch wenn die Kirche in Köln derzeit nicht nur Grund zum Feiern hat, macht der Stadtdechant Mut und appelliert an die Christinnen und Christen von heute, die Hoffnung nicht aufzugeben. Er erinnert auch daran, dass jede und jeder etwas bewegen kann.

 

Der Kölner Dom ist nicht nur ein Wahrzeichen für die Stadt am Rhein, sondern als UNESCO-Weltkulturerbe weltweit bekannt. Warum es ab dem 1. Juni ein neues Logo für den Dom und die ihm angeschlossenen Institutionen gibt, erklärt Kölns Dom- und Stadtdechant Msgr. Robert Kleine auf Radio Köln.

 

Im Mai geht es außerdem um die Wohnungslosenseelsorge im Gubbio , um den Zusammenhang von Christi Himmelfahrt und Vatertag sowie um 30 Jahre Radio Köln. Alle Beiträge wurden auf Radio Köln ausgestrahlt.

 

Weitere Themen und Beiträge mit Stadtdechant Robert Kleine finden Sie auf seinem Soundcloud-Kanal.

 

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