Bahnhofsmission Köln zeigt eine besondere Krippe und lädt zur Besichtigung ein

16. Dezember 2019; ksd

Köln. Die Bahnhofsmission Köln macht zum zweiten Mal beim Kölner Krippenweg mit. Ganz im Stil des beginnenden 21. Jahrhunderts wurde eine Miniaturausgabe der Bahnhofsmission mit Bahnhofsuhr, Sitzbänken, Anzeigetafeln sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Uniform gestaltet. Sie kann bis zum Dreikönigstag, 6. Januar, rund um die Uhr im Fenster der Bahnhofsmission besichtigt werden (Gleis 1)

Die Krippe zeigt typische Bahnhofszenen, die sich so täglich in einem der größten Bahnhöfe in Deutschland abspielen. So kümmern sich in einer Szene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission, der Deutschen Bahn und der Polizei um Reisende und hilfsbedürftige Menschen. Die „ Heilige Familie“ in ihrer Not wird symbolisch als Flüchtlingsfamilie dargestellt. Die Figuren, hergestellt aus Künstler-Modelliermasse, sowie die Kulisse entwarf Günter Winckler, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Bahnhofsmission und ehemals Entwicklungshelfer in Afrika.

Wie in der Weihnachtsgeschichte auch bietet die Bahnhofsmission Köln Schutz, Unterstützung und Weitervermittlung für Menschen, die Hilfe benötigen – unabhängig von Geschlecht, religiösem Hintergrund, sexueller Orientierung, Herkunft, Alter und Hautfarbe. In der Einrichtung öffnet sich seit 120 Jahren eine Tür für Menschen, deren Leben „entgleist“ ist, die eine Reisepause einlegen möchten, die ein offenes Ohr suchen oder tatkräftige Unterstützung im Reisekontext benötigen. Zu den wichtigen Aufgaben gehört auch die Begleitung alleinreisender Kinder.

Die Krippe kann täglich von 7 bis 19 Uhr besucht werden und ist darüber hinaus rund um die Uhr von außen im Fenster der Bahnhofsmission zu sehen. Besucht wird die Bahnhofsmission auch im Rahmen der Krippenwegsführungen, die über den Veranstalter gebucht werden können. Weitere Informationen gibt es unter www.bahnhofsmission-koeln.de

 

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