Fürbittgebet und weitere Anregungen zum religiösen Leben zu Hause in der Zeit der Corona-Pandemie

17. März 2020; ksd

Trier. Das Deutsche Liturgische Institut in Trier hat ein Fürbittgebet zum Thema Coronavirus bereitgestellt:

 

Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

 

(Stilles Gebet)

 

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.


Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind, 
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz

Das Gebet können Sie hier herunterladen.

 

Anregungen zum persönlichen Gebet und auch für einen einfachen Wortgottesdienst mit Bibelteilen, etwa für den Familienkreis beziehungsweise privaten Haushalt, hat das Erzbistum Köln hier zusammengestellt.

 

Auf dieser Website beantwortet das Erzbistum Köln Fragen zum Gebet und Gottesdienst zu Hause: Wie kann ich am Fernsehen, am Radio oder über das Internet einen Gottesdienst mitfeiern? Was ist eigentlich die sogenannte „geistige Kommunion“? Hilft mein Gebet?

 

Im Erzbistum Köln werden nun, zunächst bis zum Gründonnerstag (9. April), die Kirchenglocken abends um 19.30 Uhr läuten. Sie laden dazu ein, sich gedanklich miteinander im Gebet zu verbinden und sollen Zeichen einer bleibenden Gebetsgemeinschaft sein.

Kardinal Rainer Maria Woelki sagte dazu in einer Videobotschaft : „Beten Sie mit uns für die Kranken, für die vielen selbstlosen Helfer und für alle Menschen, die von dieser Krise betroffen sind.“

 

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