„Keys of Hope“: Foto-Ausstellung über syrische Flüchtlinge bis zum 25. September beim Diözesan-Caritasverband

10. September 2019; ksd

Foto: ©  Bradley Seckers

Köln. Fast 71 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht (Stand nach Angaben der UN zum 31. Dezember 2018). Die Ursachen, die Menschen dazu zwingen alles aufzugeben, sind vielfältig: Krieg und Gewalt, Verfolgung und andere Menschenrechtsverletzungen, Armut, Hunger und die Folgen des Klimawandels, Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit und vieles mehr. Kein einziger Mensch macht sich leichten Herzens auf den oft lebensgefährlichen Weg und die Suche nach Schutz und Sicherheit. Fast alle träumen davon, eines Tages nach Hause zurückkehren zu können. Eine berührende Foto-Ausstellung von „Caritas International“ zeigt dies: „Keys of Hope – Schlüssel der Hoffnung“ zeigt die Schlüssel von Zuhause, die viele Flüchtlinge mitnehmen auf ihren Weg. Die Schlüssel stehen für all das, was die Geflüchteten vermissen, für ihre Sehnsüchte und Träume – und für ihren Schmerz. Gezeigt wird die Ausstellung bis zum 25. September im Diözesan-Caritasverband in Köln (Georgstraße 7).

„Keys of Hope“ erzählt Geschichten von Menschen, die der Bürgerkrieg in Syrien um ihre Heimat und um ihr gewohntes Leben gebracht hat. Und oft auch um die Menschen, die sie lieben, um ihre Träume von der Zukunft und um das Alltagsglück eines ganz normalen Lebens in Sicherheit und Frieden. Die Kampagne geht zurück auf das Projekt „Syrian Nakbar“ des britischen Fotojournalisten Bradley Seckers. Neben der Fotoausstellung besteht sie aus zehn Videos – gedreht in Hamburg und Serbien –, welche die Schicksale einzelner Flüchtlinge in den Fokus rücken.

„Caritas international“ leistet Not- und Katastrophenhilfe sowohl in Syrien als auch in den Anrainerstaaten Libanon und Jordanien. Darüber hinaus ist die Hilfsorganisation entlang der Balkanroute, eine der Hauptrouten für Geflüchtete aus Krisengebieten, mit humanitären Hilfsprojekten präsent.

In dem hier gezeigten Bild sagt der 31-jährige Nabil aus Aleppo, was er am meisten vermisst: „ The smell of my mum -- den Duft meiner Mutter.“ 

Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr.

Mehr unter: www.keys-of-hope.org

 

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