„Mer dun et för Kölle“: Msgr. Kleine leitet Karnevalssession im Dom

7. Januar 2026; ksd

Msgr. Kleine am Dreikönigenschrein
Msgr. Kleine am Dreikönigenschrein

Köln. Trotz eisiger Temperaturen und Schneefalls haben am Mittwochabend hunderte Jecken den ökumenischen Gottesdienst zu Beginn der Karnevalssession im Kölner Dom gefeiert. Stadtdechant Robert Kleine führte durch die Messe und würdigte das ehrenamtliche Engagement als unverzichtbare Basis des Kölner Karnevals.

 

Passend zum Sessionsmotto „Mer dun et för Kölle“ betonte Msgr. Kleine, dass dieses Fest nicht von der Stadtverwaltung, sondern von Tausenden Freiwilligen in Tanzgruppen, Korps und Veedeln getragen wird. „Viele Menschen, viele Aufgaben, viele Begabungen – und doch ein gemeinsames Ziel: Gemeinschaft leben“, lobte der Stadtdechant die Zusammenarbeit in der Domstadt und fügte hinzu: „ Ohne Ehrenamt kein Karneval – und ohne Karneval würde Köln ein ganz großes Stück Herz fehlen.“

 

Hier geht es zum Video des Ökumenischen Gottesdienstes zur Eröffnung der Karnevalssession.

 

In seiner Predigt schlug Kleine eine Brücke zwischen der Bibel und der rheinischen Kultur. Zur Verdeutlichung nutzte er bekannte kölsche Lieder von Bands wie den Bläck Fööss, Brings und Kasalla, die Themen wie Zusammenhalt, Tradition und die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensentwürfe musikalisch transportieren.

 

Der Gottesdienst leitete die heiße Phase der Session ein und beinhaltete traditionelle Elemente wie die Segnung der Karnevalskerze und das Anzünden dieser durch das Kinderdreigestirn.  Neben Kirchenliedern wurden auch kölsche Lieder gesungen, unterstützt durch eine Band.

  

Hier klicken, um die ganze Predigt von Stadtdechant Msgr. Robert Kleine lesen.

   

  

Zurück