AKTUELLES

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten zu stadtweiten Veranstaltungen, Initiativen und Aktionen der katholischen Kirche und ihrer Kooperationpartner in der Stadt Köln.

 

Überregionale Nachrichten der katholischen Kirche finden Sie auf den folgenden Webseiten:

www.erzbistum-koeln.de | www.koelner-dom.de | www.domradio.de | www.katholisch.de | www.kna.de | www.dbk.de | www.vaticannews.va/de.html

 

Auf den Sattel, fertig, los! „Kirche radelt“ nimmt an STADTRADELN teil

7. Mai 2026;

Köln. Es ist Zeit, die Reifen aufzupumpen und den Helm zu richten: Ab dem 10. Juni startet das diesjährige STADTRADELN, und wir laden alle herzlich ein, Teil unseres Teams „Kirche radelt“ zu werden. „Drei Wochen lang wollen wir gemeinsam Kilometer sammeln“, freut sich Stadtdechant Msgr. Robert Kleine auf das Ereignis, „für ein besseres Klima und die Bewahrung der Schöpfung, für mehr Lebensqualität in unserer Stadt und natürlich für die Freude an der Bewegung.“

 

Ziel der Initiative STADTRADELN ist es, die Umwelt zu schützen und den Radverkehr zu fördern. Denn je mehr Kölnerinnen und Kölner auf das Fahrrad steigen, desto eher wird die Radinfrastruktur verbessert. 

 

Doch wie kann aufgezeigt werden, wie viele Kilometer zurückgelegt wurden? Das geht über die App STADTRADELN. Gemeinsam mit der evangelischen Kirche haben wir eine Gruppe namens „Kirche radelt“ ins Leben gerufen. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, denn das Ziel der Ökumene ist ambitioniert: 100 Kölnerinnen und Kölner sollen in der Gruppe in die Pedale treten.

 

Ganz gleich, ob Sie auf dem Weg zur Arbeit auf dem Drahtesel den Stau umkurven, Einkäufe erledigen oder am Wochenende eine Tour durchs Grüne machen – jeder Kilometer zählt!

 

Hier können Sie sich direkt unserem Team anschließen: Anmeldung „ Kirche radelt“

 
So sind Sie dabei:

  • Kilometer erfassen: Tragen Sie Ihre geradelten Strecken einfach online im Kilometer-Buch ein oder nutzen Sie die praktische STADTRADELN-App.
  • Ohne Internet mitmachen: Wer keinen digitalen Zugang hat, kann die Kilometer wöchentlich per Erfassungsbogen an die lokale Koordination melden.
  • Überall radeln: Da Klimaschutz keine Grenzen kennt, ist es egal, wo Sie unterwegs sind – jeder Ort zählt.
  • Fairplay: Ausgenommen sind lediglich Radwettkämpfe sowie das Training auf stationären Fahrrädern (Heimtrainer).
  • Flexibilität: Ob Sie Ihre Kilometer täglich oder gesammelt am Wochenende eintragen, bleibt Ihnen überlassen.
  • Nachtragsfrist: Sollten Sie einmal vergessen haben, eine Fahrt einzutragen, haben Sie bis zu sieben Tage nach Ende des 21-tägigen Aktionszeitraums Zeit für Korrekturen.


Lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass die Kirche in Köln beweglich ist und Verantwortung für unsere Umwelt übernimmt. Wir freuen uns auf jeden gefahrenen Kilometer im Team „Kirche radelt“ !

 

Manege frei für das Benefizkonzert: Roncalli-Clown Gensi und Pianist Lluís R. Salvà verbinden Köln und Barcelona

23. April 2026; ksd

Köln. Ein besonderes Highlight der Städtepartnerschaft der katalanischen Metropole und der Domstadt ist im Anflug: Der berühmte Weißclown des Circus Roncalli, Gensi, und der renommierte Pianist Lluís R. Salvà laden zu einem exklusiven Benefizkonzert ein. 

 

Unter dem Titel „El vol del rossinyol“ (zu Deutsch: der Flug der Nachtigall) erwartet die Besucher ein Abend voller Magie, der die Zirkuswelt mit der Musiktradition Kataloniens und des Rheinlands verbindet. Im Mittelpunkt steht Fulgenci Mestres Bertran, genannt Gensi, der seit 2005 als Weißclown bei Roncalli im Rampenlicht steht und Weltruhm erlangt hat. Der ausgebildete Musiker und Schüler der berühmten „Escolania de Montserrat“ bringt gemeinsam mit dem international tätigen Pianisten Lluís R. Salvà ein Stück katalanische Seele direkt in die Kölner Domsingschule.

 

Passend zum Gaudí-Jahr 2026 schlägt das Programm eine Brücke von den mittelalterlichen Klängen des Klosters Montserrat über den katalanischen Jugendstil bis hin zur Welt des Zirkus von Charlie Chaplin und Grock. Den krönenden Abschluss bilden „Kölsche Tön“, die zum gemeinsamen Mitsingen einladen und die tiefe Verbundenheit zwischen den Partnerstädten hörbar machen.

 

Stadt- und Domdechant Msgr. Robert Kleine freut sich sehr auf diese musikalische Begegnung: „ Nachdem ich kürzlich über Gensi als Clown in der Manege lachen durfte, bin ich gespannt, ihn nun als Musiker auf der Bühne der Domsingschule zu erleben.“

 

Das Benefizkonzert findet am Montag, den 27. April, von 19:30 bis 21:00 Uhr in der Kölner Domsingschule (Clarenbachstraße 5–15, 50931 Köln) statt.

 

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Förderung der Städtepartnerschaft wird gebeten. Eine Anmeldung via E-Mail an info@koelnbarcelona.de ist erforderlich.

  

Kontakt für Rückfragen:

Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Barcelona e. V. 
E-Mail: info@koelnbarcelona.de  
Web: www.koelnbarcelona.de 

  

Carolin Hostert-Hack übernimmt die Leitung des Katholischen Bildungswerks Köln und des DOMFORUMs

20. April 2026; ksd

Frau Hostert-Hack (2. v. l.) wird herzlich begrüßt
Frau Hostert-Hack (2. v. l.) wird herzlich begrüßt

Köln. Mit Carolin Hostert-Hack übernimmt eine junge Theologin die Leitung des Katholischen Bildungswerks Köln und des DOMFORUMs. Die 30-jährige ist bereits seit dem 01.01.2026 als stellvertretende Leiterin des Bildungswerks tätig und wird beide Einrichtungen leiten. Sie folgt auf Rainer Tüschenbönner, der die Arbeit über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt hat.

„Ich freue mich, dass mit Frau Hostert-Hack die nächste Generation Verantwortung für die katholische Bildungsarbeit in der Stadt Köln übernimmt. Sie bringt nicht nur fachliche Kompetenz und organisatorische Klarheit mit, sondern auch Offenheit, Engagement und Freude an der Bildungsarbeit“, so Stefan von der Bank, Vorstand des Bildungswerks der Erzdiözese Köln e.V.

 

Seit 30 Jahren steht das DOMFORUM als Ort für Begegnung, Glaube und Kultur in der Stadt Köln. Als Ort der Citypastoral schafft es Räume für Austausch, Orientierung und Diskussion zwischen Kirche und Stadtgesellschaft. „Mit dieser neuen Leitung werden bewährte Formate fortgeführt und zugleich neue Wege zur Stärkung kirchlichen Lebens in der Stadt gegangen werden“, so Stadtdechant Msgr. Robert Kleine.

 

Carolin Hostert-Hack selbst sagt zu ihrer neuen Aufgabe: „Ich trete diese Aufgabe mit großem Respekt und zugleich mit großer Freude an. Als junge Frau in der katholischen Kirche mitgestalten zu können, ist für mich eine besondere Chance und Motivation. Bildung und Citypastoral leben davon, dass Menschen sich mit ihren Fragen, Überzeugungen und Zweifeln einbringen können. Diese Räume möchte ich gemeinsam mit den Teams weiter stärken und profilieren.“

    

80 Jahre Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln

14. April 2026; ksd

Köln. Am 31. März 1946 erschien die „Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln“ zum ersten Mal.

 

Die Kölner Kirchenzeitung (Kiz) spielt eine  besondere Rolle im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben unserer Erzdiözese: Sie ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Erzbistum und den Gläubigen, denn sie vermittelt kirchliche Positionen, informiert über Entscheidungen im Erzbistum und macht pastorale Entwicklungen verständlich.

Ein zentrales Merkmal ist die Berichterstattung aus den Gemeinden. Jubiläen, Initiativen oder soziale Projekte bekommen Raum – dadurch entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit im Erzbistum. Viele Leserinnen und Leser schätzen die Regionalseiten und vor allem auch die jeweilige Gottesdienstordnung für ihre Stadt bzw. ihr Dekanat.

Die Zeitung bietet spirituelle Impulse, Kommentare zu ethischen Themen und Einordnungen aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen aus christlicher Perspektive. Außerdem gibt es Reportagen, Kultur und Unterhaltung. Neben Verkündigung fördert die Kiz auch Diskussion und Meinungsvielfalt innerhalb der Kirche und darüber hinaus.

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Redaktionsteam unter Leitung von Chefredakteur Robert Boecker!

Danke und: Ad multos annos!

    

Verabschiedung von Günther Bergmann als Leiter der Kath. Beratungsstelle im linksrheinischen Köln

9. April 2026; privat

Köln. Zum 31. März 2026 beendete Günther Bergmann seine aktive Tätigkeit als Leiter der EFL Köln. Bei einer Verabschiedung im Kreis des Teams der Beratungsstelle in der Krebsgasse sowie mit Vertretern des Erzbistums Köln, Kolleginnen und Kollegen anderer Beratungsstellen sowie den Mitarbeitenden des Stadtdekanates Köln verabschiedete Stadtdechant Msgr. Robert Kleine Herrn Bergmann in die sogenannte Freistellungsphase seiner Altersteilzeit-Vereinbarung und würdigte nach einer Andacht im Baptisterium  im Rahmen einer Feierstunde dessen langjähriges Engagement im Kölner Stadtdekanat.

 

Knapp 36 Jahre war Günther Bergmann im kirchlichen Dienst tätig.  Zunächst arbeite er in der EFL Bonn und im Bistum Münster, bevor er im November 1995 in die Leitung der EFL Beratungsstelle in Köln-Porz übernahm.  22 Jahre später übernahm er 2017 die Leitung der EFL-Stelle im Linksrheinischen, zunächst im Steinweg, später in der Krebsgasse. Zudem war Günther Bergmann einige Zeit Diözesanbeauftragter für Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum Köln.

 

Der studierte Psychologe leitete als ausgebildeter Supervisor und klinischer Psychotherapeut mit großem Engagement die Stelle und das Beratungsteam. Als Diplom-Psychologe und Leiter der Beratungsstelle war er Ansprechpartner für viele Menschen, die Rat oder Hilfe benötigten und alleine nicht mehr weiter wussten. Darüber hinaus setzte er sich für sein Team von Mitarbeitenden und die Belange der Beratungsstelle ein, deren Aufgaben durch den Wandel der Gesellschaft in den letzten Jahren vielfältiger geworden sind. Eine besondere Herausforderung war hier die Zeit der Coronapandemie. Auch hier hat die Beratungsstelle systemrelevanten Einsatz und Arbeit gezeigt. Fest verankert im christlichen Glauben hat Günther Bergmann in den vergangenen Jahrzehnten vielen Menschen aus Köln und darüber hinaus durch schwierige Zeiten geholfen.

 

Stadtdechant Kleine bedankte sich persönlich und herzlich bei Herrn Bergmann und wünschte ihm und seiner Familie von Herzen für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Freude und Gottes reichen Segen.

 

Ein Ostergruß von Stadtdechant Msgr. Robert Kleine

5. April 2026; ksd

Köln. „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht“ – Schon die ersten Worte des bekannten Osterliedes laden uns ein, den Blick zu heben: Weg von den Sorgen des Alltags, hin zu Gottes Wirken in unserer Welt. Es ist nicht irgendein Tag, von dem hier die Rede ist, sondern der Tag der Auferstehung, der Ostermorgen – der Wendepunkt der Geschichte, an dem Gott endgültig zeigt, dass das Leben stärker ist als der Tod.

 

Das Lied greift Worte des Psalms 118 auf: „Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; wir wollen jubeln und uns über ihn freuen.“ In diesem Psalm klingt die tiefe Gewissheit mit, dass Gott handelt – nicht fern und unbeteiligt, sondern mitten in unserer Wirklichkeit. Gerade in einer Welt, die aktuell von Kriegen, Konflikten, Unsicherheiten und Leid geprägt ist, erinnert uns diese Botschaft daran, dass Gott der Schöpfer und Vollender unseres Lebens ist.

 

Wenn wir singen „der Freud in alle Welt gebracht“, dann ist das keine oberflächliche Fröhlichkeit. Es ist eine Freude, die aus der Tiefe kommt – eine österliche Freude, die auch das Kreuz kennt. Denn Ostern ist ohne Karfreitag nicht zu verstehen. Die christliche Botschaft verschweigt das Leid nicht, sondern stellt ihm die Hoffnung entgegen: Gott lässt den Menschen nicht im Dunkeln. Er führt durch das Leiden hindurch in neues Leben.

 

Für uns heute kann dieser Zuspruch zu einer Einladung werden: jeden Tag als Geschenk Gottes zu begreifen. Auch die scheinbar gewöhnlichen Tage tragen das Potenzial in sich, von Gott erfüllt zu sein. In jedem Moment kann etwas von dieser österlichen Wirklichkeit aufleuchten:

  • In einem guten Wort,
  • In einer helfenden Hand,
  • In einem Zeichen der Versöhnung.


Gerade im Dienst am Menschen, in der Sorge füreinander und im Einsatz für Würde und Gerechtigkeit wird diese Botschaft konkret. Wo Menschen einander beistehen, wird sichtbar, dass Gott wirkt. Wo Hoffnung weitergegeben wird, lebt Ostern weiter.

Der „Tag, den Gott gemacht“ hat, ist nicht nur ein Ereignis der Vergangenheit. Er reicht hinein in unsere Gegenwart. Jeder neue Tag kann ein Ostertag sein, wenn wir uns von Gottes Licht berühren lassen und es weitertragen.

 

Möge uns die Botschaft der Auferstehung begleiten – in der Osterzeit und darüber hinaus. Als Ermutigung, als Trost und als Ausdruck unserer Hoffnung: Gott hat diesen Tag gemacht. Und er macht auch unser Leben neu.

 

Das Stadtdekanat Köln wünscht Ihnen, Ihren Familien und allen, mit denen Sie die Feiertage verbringen, ein gesegnetes, friedvolles und glaubensfrohes Osterfest!

  

Ein himmlisches Sammlerstück: Dom- und Stadtdechant Msgr. Kleine wird zur exklusiven Playmobil-Figur

1. April 2026;

Stadtdechant Msgr. Kleine jetzt auch als Playmobil-Figur

Köln. Es ist eine kleine Sensation für alle Playmobil-Fans und ein besonderes Highlight für unsere Domstadt: Gemeinsam mit der Playmobil-Zentrale in Zirndorf feilte das Stadtdekanat in den letzten Monaten an der Nachbildung unseres Dom- und Stadtdechanten Msgr. Robert Kleine – und nun ist es endlich soweit!

 

Diese neu entwickelte Figur ist eine detailgetreue Nachbildung des Dom- und Stadtdechanten. Von der markanten Kleidung bis hin zu den kleinen Accessoires wurde jedes Element mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Damit holt Playmobil ein Stück lokale Identität direkt ins Kinderzimmer oder in die Sammlervitrine.

 

Passend zum Osterfest erscheint die Sonderfigur genau zum richtigen Zeitpunkt: Während Schokohasen schnell vernascht sind, bleibt dieser kleine Botschafter des Glaubens und der Stadtgeschichte dauerhaft erhalten.

 

Egal, ob zum aktiven Nachspielen von Messen oder als besonderes Ausstellungsstück auf dem Schreibtisch – die Figur ist ein ideales Geschenk für Jung und Alt. Sie verbindet Generationen und schlägt eine Brücke zwischen spielerischer Kreativität und tiefer Verbundenheit zu unserer Stadt.

 

Die limitierte Figur des Dom- und Stadtdechanten ist ab sofort in der 7. Etage des Kölner Doms sowie im Onlineshop des Stadtdekanats erhältlich. 

  

Predigt von Stadtdechant Msgr. Robert Kleine in der Abschlussmesse der Männerwallfahrt

24. März 2026; ksd

Köln. 

„Miteinander beginnt mit mir“ – dieser Satz klingt einfach. Und doch steckt in ihm eine große Herausforderung. Denn oft denken wir beim Wort Miteinander zuerst an die anderen:

Die anderen sollen freundlicher sein.

Die anderen sollen rücksichtsvoller sein.

Die anderen sollen sich ändern.

 

Aber dieses Leitwort dreht die Perspektive um. Es sagt nicht: Miteinander beginnt mit den anderen.

Es sagt: Miteinander beginnt mit mir.

 

In unserem Alltag erleben wir viele Situationen, in denen das Miteinander auf die Probe gestellt wird: in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie, im Verein oder auch online. 

Missverständnisse, Stress, unterschiedliche Meinungen – all das gehört zum Leben. 

Die Frage ist nicht, ob Konflikte entstehen, sondern wie wir mit ihnen umgehen.

 

Und genau hier beginnt das „mit mir“.

 

Es beginnt mit meiner Haltung.

Wie gehe ich auf andere zu?

Höre ich wirklich zu – oder warte ich nur darauf, selbst zu sprechen?

Bin ich bereit, andere Meinungen auszuhalten, auch wenn sie nicht meiner entsprechen?

Miteinander beginnt mit kleinen Dingen:

mit einem freundlichen Wort,

mit Respekt,

mit der Bereitschaft, einen Schritt auf andere zuzugehen.

Oft unterschätzen wir, wie sehr unser eigenes Verhalten andere beeinflusst. Ein Lächeln kann den Ton eines ganzen Gesprächs verändern. Ein ehrliches „Es tut mir leid“ kann eine festgefahrene Situation lösen. Und manchmal reicht es schon, jemanden nicht sofort zu verurteilen, sondern nachzufragen.

Natürlich heißt das nicht, dass ich alles hinnehmen muss oder immer einer Meinung sein soll. Ein gutes Miteinander bedeutet nicht Gleichheit, sondern Respekt trotz Unterschiedlichkeit. Ich darf meine Meinung vertreten – aber ohne andere kleinzumachen.

 

Wenn jeder von uns bei sich selbst anfängt, entsteht etwas Größeres: Vertrauen. Gemeinschaft. Zusammenhalt. Kein perfektes Miteinander, aber ein echtes.

 

„Miteinander beginnt mit mir“, bedeutet, dass ich mir immer wieder die Frage stelle

Was kann ich heute tun, damit das Miteinander ein kleines Stück besser wird?

Liebe Schwestern und Brüder,

mit einem einzigen Satz gibt Jesus auf diese Frage eine Antwort: 

„Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen.“ 

Ein Satz – klar, einfach, verständlich. Und doch so herausfordernd.

 

Diese sogenannte „Goldene Regel“ zwingt uns zu einem Perspektivwechsel.

Sie fragt nicht zuerst: Was steht mir zu?

Sie fragt: Was wünsche ich mir – und bin ich bereit, genau das auch anderen zu geben?

Ich wünsche mir von anderen: Respekt Geduld Verständnis. Ehrlichkeit. Vergebung.

 

Und nun kommt die unbequeme Frage:

Bin ich bereit, genauso respektvoll, geduldig, verständnisvoll, ehrlich und vergebungsbereit zu sein?

 

Die Goldene Regel ist dabei viel mehr als ein „Du sollst nicht“

Viele ethische Regeln lauten ja negativ:

„Du sollst nicht stehlen.“

„Du sollst nicht lügen.“

Die Goldene Regel geht weiter. Sie ist positiv formuliert:

Nicht nur nichts Böses tun, sondern aktiv das Gute tun.

Nicht: „Ich habe niemandem geschadet.“

Sondern: „Habe ich jemandem geholfen?“

Das erinnert uns an die Rede vom Weltgericht: Das Gute, das ihr dem geringsten meiner Brüder getan oder nicht getan habt, das habt ihr mir getan bzw. nicht getan.“

 

Liebe Männer,

„Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen.“  Das ist anspruchsvoll.

Denn es bedeutet, Initiative zu ergreifen.

 

Und es ist nicht so einfach. Denn die Goldene Regel gilt nicht nur für Menschen, die ich mag.

Sie gilt auch für

den schwierigen Kollegen
den Nachbarn, der mich nervt
den Menschen, der mich verletzt hat
Gerade hier zeigt sich ihre Kraft.

 

Jesus selbst hat diese Regel gelebt – selbst am Kreuz. Er antwortete auf Hass mit Vergebung, auf Gewalt mit Liebe.

Die Goldene Regel ist deshalb keine Höflichkeitsregel.

Sie ist Ausdruck der Liebe Gottes.

 

Stellen wir uns vor:

Politiker würden sich fragen: Wie möchte ich regiert werden?
Arbeitgeber würden sich fragen: Wie möchte ich behandelt werden?
Familienmitglieder würden sich fragen: Wie wünsche ich mir den Ton zu Hause?
Unsere Welt sähe anders aus.

 

Frieden beginnt nicht in großen Konferenzen.

Er beginnt im Herzen. Und im ganz konkreten Verhalten.

Doch seien wir ehrlich:

Aus eigener Kraft schaffen wir das nicht immer. Die Goldene Regel will keinen moralischen Leistungsdruck erzeugen.

Sie ist vielmehr die deutliche Einladung, sich von Gottes Liebe prägen zu lassen.

Wer sich von Gott angenommen weiß, kann großzügiger sein.

Wer Vergebung erfahren hat, kann leichter vergeben.

Die Goldene Regel ist kein kompliziertes Programm.

Sie passt in einen einzigen Satz.

Aber sie kann die Welt verändern. Und mein Leben, meinen Alltag. Immer dann, wenn ich mir die Doppelfrage stelle:

Was wünsche ich mir von anderen?

Und wem kann ich genau das heute schenken?

Als Mann. Als Christ. Amen.

 

„Miteinander beginnt mit mir“: Kölner Männerwallfahrt setzt Zeichen des Glaubens und der Tradition

24. März 2026; ksd

Köln. Unter der Wallfahrtslosung „Miteinander beginnt mit mir“ zogen am Samstag hunderte Männer schweigend zur Kalker Madonna und zum Kölner Dom. Stadtdechant Msgr. Robert Kleine ermutigte die Teilnehmer, den ersten Schritt zu wagen und anderen ein Stück Leben zu ermöglichen.

Als sich am Samstag die Dämmerung über St. Maria am Kapitol legte, war das Mittelschiff der größten und ältesten romanischen Kirche Kölns bereits bis auf den letzten Platz belegt. Dr. Dominik Meiering, der leitende Pfarrer der Kölner Innenstadtpfarreien, begrüßte die vielen Besucher, die teilweise im Eingangsbereich stehen mussten. Neben den zahlreichen Männern aus Köln und Umgebung war auch die IKS mit einer großen Pilgergruppe der kroatischen Mission Wuppertal vertreten. Nachdem die Wallfahrtskerze entzündet worden war, setzte sich die Männerwallfahrt, deren Wurzeln bis ins Jahr 1931 zurückreichen, Richtung Kalk in Bewegung und überquerte zunächst die Deutzer Brücke.

 

Unterwegs schlossen sich dem Pilgerzug in Deutz weitere Gläubige aus St. Heribert sowie jene aus St. Petrus Canisius in Buchforst kommend an. Gemeinsam ging es schweigend durch die teils belebten Straßen der Domstadt. Die in sich gekehrten Pilger wurden von vielen Passanten neugierig beobachtet. Manch einem Interessierten händigten die Männer Postkarten mit Informationen aus, die das Stadtdekanat vorab hatte drucken lassen.

 

In Kalk angekommen, empfing das hell erleuchtete Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter Gottes die Pilger an der Kalker Kapelle. Stadtdechant Msgr. Robert Kleine und Pfr. Dr. Meiering leiteten gemeinsam die Andacht. Anschließend machte die Männerwallfahrt kehrt und pilgerte weitere vier Kilometer zurück zum Kölner Dom, wo die Abschlussmesse stattfand. Msgr. Kleine griff in seiner Predigt die Wallfahrtslosung „Miteinander beginnt mit mir“ auf und verabschiedete die Besucher zu später Stunde mit den Worten: „Miteinander beginnt nicht mit großen Programmen. Nicht mit perfekten Lösungen. Es beginnt, wenn ich den ersten Schritt wage. Wenn ich zuhöre. Wenn ich vergebe.“

 

Lutz Schade wird neuer Präsident des Festkomitees Kölner Karneval

24. März 2026; ksd

Köln. Das Festkomitee Kölner Karneval hat einen neuen Präsidenten. Im Rahmen der außerordentlichen Mitgliedsversammlung am gestrigen Montag wurde Lutz Schade mit überwältigender Mehrheit gewählt. Der 50-Jährige wird damit Nachfolger von Christoph Kuckelkorn, der von den Mitgliedsgesellschaften wegen seiner langjährigen Verdienste als Zugleiter und Präsident zum Ehrenpräsidenten des Festkomitees ernannt wurde. Christine Flock bleibt Vizepräsidentin und verantwortet den Kinder- und Jugendkarneval.

Msgr. Robert Kleine zur Wahl von Lutz Schade: „Ich danke Christoph Kuckelkorn für sein jahrzehntelanges Engagement in führender Position im Kölner Karneval und das vertrauensvolle Miteinander und wünsche Lutz Schade viel Freude, Fantasie, Gelassenheit und Gottes reichen Segen für sein neues, wichtiges Amt in Köln! Ad multos annos – Kölle alaaf!“

   

Früherer Stadtdechant Prälat Dr. Johannes Westhoff verstorben

24. März 2026; ksd

Köln. Am vergangenen Mittwoch, den 18. März 2026, ist Pfarrer i.R. Prälat Dr. Johannes Westhoff im Alter von 94 Jahren verstorben. Westhoff wurde am 14. September 1931 in Düsseldorf geboren und am 23. März 1958 zum Priester geweiht. Ab 1967 wirkte er als Pfarrer in Sankt Marien in Köln-Kalk – eine Zeit, die er einmal als „Höhepunkt seines Lebens“ bezeichnete. Von 1977 bis 2004 bekleidete er das Amt des Stadtdechanten in Köln. Während seiner Amtszeit wechselte er als Pfarrer von St. Marien an St. Maria im Kapitol. 1978 wurde Dr. Westhoff zum Kaplan seiner Heiligkeit (Monsignore) ernannt, 1979 zum nichtresidierenden Domkapitular am Kölner Dom.

 

Stadtdechant Msgr. Robert Kleine blickt dankbar auf das priesterliche Wirken von Prälat Westhoff zurück, insbesondere auf sein Engagement als Kölner Stadtdechant: „1979 begleitete Dr. Westhoff die Gründung der Katholischen Telefonseelsorge in unserer Domstadt. Unter seiner Ägide wurde vor 30 Jahren das DOMFORUM als Begegnungszentrum und Ort der Citypastoral im Schatten des Domes konzipiert und eröffnet. Bis zuletzt hat Prälat Dr. Westhoff die inhaltliche Arbeit des DOMFORUMs und des Kölner Bildungswerkes aufmerksam und wertschätzend begleitet. 

Wesentlich trug der damalige Stadtdechant als Pfarrer von St. Marien zur Neuaufstellung der Männerwallfahrt zur Kalker Madonna bei. Am vergangenen Samstag haben wir bei diesem Auslass des Verstorbenen und seines Einsatzes gedacht. Geschätzt habe nicht nur ich seine lebenskluge, zurückhaltende Art, mit der er sich in seiner Amtszeit als Theologe, Priester und Persönlichkeit in unser Erzbistum und den gesellschaftlichen Diskurs in Köln eingebracht hat.

Möge der Herr ihm sein großes und fruchtbares priesterliches und persönliches Engagement für die Menschen in unserer Stadt vergelten.“

 

Der Trauergottesdienst für Prälat Westhoff findet am Montag, dem 30. März um 9.30 Uhr, in St. Maria im Kapitol statt, was vormals auch seine Wirkungsstätte war. Die Beisetzung ist im Anschluss auf dem Melaten-Friedhof. 

    

Demo und Kundgebung am Internationalen Tag gegen Rassismus

17. März 2026; ksd

Köln. Am Samstag, 21. März 2026, findet der Internationale Tag gegen Rassismus statt. Das Bündnis Köln stellt sich quer (KSSQ) und "Arsch Huh" rufen gemeinsam zu einer Demonstration und einer Kundgebung auf. Der Aufruf wird durch die Zivilgesellschaft breit getragen. Hier können Sie das Plakat sowie den Aufruf mit den Unterstützern und genaueren Infos herunterladen.

Folgende Punkte sollen durch die Demo und die Kundgebung deutlich gemacht werden:

  • Wir stehen national und international für die universelle Geltung der Menschenrechte und des Völkerrechts sowie für die Achtung der Menschenwürde ein.
  • Wir treten ein für einen starken freiheitlichen demokratischen Rechts- und Sozialstaat, für eine friedliche und klimafreundliche Politik, für eine gerechte Vermögensverteilung, für die Stärkung von Arbeitnehmerrechten und für einen Minderheitenschutz.
  • Wir stehen auf gegen die Feinde der Demokratie, gegen Rassismus und Rechtsextremismus - in Köln und überall!

Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen!

    

Von Aschermittwoch bis Pfingsten - die Highlights der "Katholischen Kirche in Köln"

11. Februar 2026; ksd

Köln. Der Faltflyer „Katholische Kirche in Köln“ des Katholischen Stadtdekanats bietet Ihnen Informationen und ausgewählte Veranstaltungen aus Kölner Gemeinden und Institutionen wie der Karl Rahner Akademie, der Aposteln-Aula, dem DOMFORUM und dem Kath. Bildungswerk Köln.

Darüber hinaus erhalten Sie Hinweise auf Gottesdienst- und Beichtzeiten im Stadtdekanat Köln sowie auf fremdsprachige Gottesdienstangebote.

 

Den Flyer mit den Highlights von Aschermittwoch (Mittwoch, 18. Februar) bis Pfingstsonntag (Sonntag, 24. Mai) können Sie hier abrufen.