Männerwallfahrt 2026: "Miteinander beginnt mit mir"

10. Februar 2026; ksd

Am Samstag, dem 21. März, ist es soweit: Am Abend treffen sich gläubige Männer an verschiedenen Stationskirchen, um gemeinsam zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes in Kalk zu ziehen. Von der Kalker Kapelle aus gehen sie gemeinsam zur Abschlussmesse im Kölner Dom.

 

Auch Stadtdechant Msgr. Robert Kleine wird bei der Männerwallfahrt anwesend sein. Er wird den abschließenden Gottesdienst im Dom feiern.

  

Weitere Informationen

 

Hier können das Plakat und der Flyer für die Wallfahrt heruntergeladen werden. 

Weitere Informationen zu der Männerwallfahrt finden Sie auf www.maennerwallfahrt.koeln.

  

 

Was ist die Männerwallfahrt in Köln?

  • Im Christentum ist eine Wallfahrt ein gemeinsamer Gang, bei dem gemeinsam gebetet oder bewusst geschwiegen wird.

  • In diesen Wochen begehen Christen die Fastenzeit und gedenken an diesem Abend Jesus, den sie als Sohn Gottes verehren und der am Kreuz gestorben ist. Deshalb wird die Prozession durch ein Kreuz, das Erkennungszeichen der Christen, angeführt.

  • Zunächst treffen sich alle an verschiedenen Stationskirchen, um gemeinsam zur Kirche St. Marien in Kalk zu gehen. Dort gibt es eine alte Holzfigur von Jesus und seiner Mutter Maria.

  • Vor der Figur werden Lieder gesungen und Gebete gesprochen. Anschließend zieht die Prozession schweigend zum Kölner Dom, wo zum Abschluss ein Gottesdienst gefeiert wird.

  • Bei der Männerwallfahrt geht es nicht darum, eine politische Botschaft zu vermitteln oder zu demonstrieren, sondern darum, eine religiöse Tradition zu erhalten.

  • Veranstalter ist das katholische Stadtdekanat Köln.

  

Hintergrund

 

Männer und Jugendliche ziehen von den Stationskirchen kommend schweigend durch die Straßen Kölns zur gemeinsamen Andacht am Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes in Köln-Kalk. Den Abschluss der Wallfahrt bildet eine große Prozession mit einem Gottesdienst im Kölner Dom.

 

Die Wallfahrt hat ihren Ursprung als Bußgang und Weg der Umkehr in der Fastenzeit des Jahres 1931, als der Jesuit Josef Spieker die katholischen Männer Kölns zu einem Pilgergang nach Köln-Kalk einlud. Während der Nazi-Zeit wurde der Schweigegang der Männer zu einem Bekenntnisgang gegen das Regime.

  

 

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